Die Leitstelle für Integration wurde im Juni 2006 durch einen Vertrag zwischen dem Niedersächsischen Innenministerium und der Stadt Osnabrück eingerichtet. Der Aufgabenkatalog umfasst die Förderung des ehrenamtlichen Engagements, den Auf- und Ausbau kommunaler Netzwerke, die Einbindung von Organisationen und Vereinen in die Integrationsförderung, die Konzeption von Integrationsangeboten im Rahmen nachholender Integration sowie verstärkte Öffentlichkeitsarbeit als weiteres wichtiges Handlungsfeld.
Die Osnabrücker Leitstelle ist im Referat für Bildung, Sozialplanung und Integration angegliedert. Dort bildet sie als dritter Integrationsdienst eine Ergänzung des Büros für Integration (nachholende Integration) und der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAZ). Die Leitstelle für Integration ist mit folgenden Feldern vertraut: Förderung des ehrenamtlichen Engagements, Vernetzung der Vereine mit und ohne ausländischen Hintergrund, Begleitung des Projektes Integrationslotsen (Geschäftsleitung) und des Projektes Sprachlernklassen (Schullaufbahnberatung) sowie Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Akteuren (Behörden, Verbänden und Organisationen auf dem kommunalen Terrain), die an der Integration der Bürger mit ausländischer Herkunft mitwirken. In der Planung steht im Bereich dieses Themenumfeldes die Einrichtung runder Tische.