Wer die Zukunft unserer Gesellschaft lebenswert gestalten möchte, muss offen für Neues sein. Auch ein Verkehrsdienstleister wie die Stadtwerke Osnabrück kann kunden- und bedarfsorientierte Mobilität nur dann anbieten, wenn er aktuelle Trends einbezieht, die das gesellschaftliche Leben prägen. "Wir haben in der Vergangenheit kleinere Schritte unternommen, um unser Angebot zu verbessern. Das reicht nicht mehr aus. Es geht nun vielmehr darum, ein System zeitnah zu ändern, das ohne eine grundlegende Änderung den Erwartungen seiner Nutzer nicht mehr entsprechen würde", sagt Harald Schulte, Projektleiter MOBILITÄT2030 bei den Stadtwerken Osnabrück. Da sei es nur konsequent, sowohl innerhalb der Stadtwerke Fachleute aus allen Bereichen an dem Projekt arbeiten zu lassen – aber auch ganz bewusst die Bürger der Stadt schon in die Anfangsphase der neuen Stadtwerke-Kampagne MOBILITÄT2030 einzubeziehen. Den Auftakt findet die Initiative, die eine on- und offline Bürgerbeteiligung ermöglicht, mit einer breit angelegten Plakatkampagne und einem Kinospot, der auch auf youtube angeschaut werden kann.
Der Anfang ist gemacht – doch wie geht es in Zukunft weiter?
Erste Schritte sind die Stadtwerke bereits gegangen, mit ihrem Engagement im Carsharing – hier auch seit neuestem mit zehn Elektrofahrzeugen im Einsatz - und der Mobilkarte, die die Angebote von Bus, StadtTeilAuto und Radstation vereint. Diese ersten Impulse sollen durch MOBILTITÄT2030 aufgenommen und von den Bürgern weitergedacht werden. "Die Entwicklung einer Stadt kann nicht ohne ihre Einwohner vorangebracht werden. Wir als Stadtwerke Osnabrück möchten zusammen mit der Stadt Osnabrück durch ein neues Mobilitätsangebot einen aktiven Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität in Osnabrück leisten – denn das Gesicht einer Stadt wird maßgeblich durch ihre Infrastruktur beeinflusst", erläutert Schulte.
Vielfältige Möglichkeit der Mitgestaltung
Die Mobilitätsangebote sollen weiterhin allen stehen in einem Maße zur Verfügung, welches die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen erfüllt. Doch was sind die Erwartungen der Osnabrücker Bevölkerung? Sollen weitere Parkhäuser entstehen – oder eher Parkanlagen im Herzen der Stadt, durch die elektrisch betriebene Fahrzeuge gleiten? „Jeder und Jede ist aufgerufen, uns seine Ideen zur Mobilität der Zukunft einzureichen. Ob online über die Website, per eingesandter Zeichnung an
team@mobilitaet2030.de oder einfach in unsere Ideenbox gesprochen. Keine Idee ist zu außergewöhnlich, um nicht gehört und bewertet zu werden“, erläuterte Schulte. Die Ideenbox ist ein besonderer Höhepunkt der Mitmachkampagne. Die einem Fotoautomaten ähnelnde, strahlend weiße Box befindet sich zurzeit auf Tour durch Osnabrück und nimmt an verschiedenen Orten die Ideen der Osnabrücker Bürger auf. Die eingereichten Videos und eine interaktive Karte mit den nächsten Haltepunkten der Infobox finden sich unter
www.mobilitaet2030.de.
Über MOBILITÄT2030
Die Stadtwerke Osnabrück befördern jährlich 37 Millionen Fahrgäste, doch darauf ruhen sie sich nicht aus. Mit dem Projekt MOBILITÄT2030 treibt das Unternehmen seine Entwicklung zum modernen Mobilitätsdienstleister weiter voran. MOBILITÄT2030 bietet den Menschen unserer Stadt eine Plattform für Vorstellungen und Wünsche - aber auch Ideen und Anregungen. Gemeinsam mit allen Bürgern soll die Region noch lebenswerter werden. Ihre innovativen Visionen zur Mobilität sind der Kern des Projektes. Die Stadtwerke stellen für die Ideen verschiedene Kanäle zur Verfügung: Informative Events gehören ebenso dazu, wie eine interaktive Website und die Ideenbox. Mitmachen lohnt sich, denn jede Idee formt die gemeinsame Zukunft der Osnabrücker. Mitgestalten unter
www.mobilitaet2030.de.