Führung
"Man sieht nur das, was man weiß“ Koloniale Spurensuche in Osnabrück
Stadtrundgang (120 Minuten) / Treffpunkt an der MuseumskasseEintritt 5/3 Euro (mind. 5 Personen)
Schulklassen: 30 Euro (max. 25 Personen inkl. einer Begleitperson)
Es ist heute kaum noch bewusst, dass Deutschland 1884–1918 eine Kolonialmacht gewesen ist. Aufgrund der späten Nationalstaatsbildung von 1871 vollzog sich die deutsche Besitznahme überseeischer Kolonien besonders aggressiv. Osnabrück hatte an dieser Epoche ebenfalls einen beträchtlichen Anteil. An der deutschen Kolonialgeschichte waren auch Osnabrücker Kaufleute und Soldaten, Fabrikanten und Konsumenten, Missionare und Seefahrer beteiligt. Der Stadtrundgang begibt sich auf eine Spurensuche nach diesem kolonialen Erbe im Stadtbild.
Workshop
Von "Mohren“ und Menschen.
Der europäische Kolonialismus und seine AuswirkungenWorkshop für Schulklassen ab Jahrgang 9
90-120 Minuten / Treffpunkt Villa Schlikker (Erdgeschoss)
30 Euro (max. 25 Personen inkl. einer Begleitperson)
Warum sind der "Sarotti-Mohr“ und seine vielen Geschwister mehr als nur niedliche Markenzeichen der Produktwerbung? Das erklärt sich bei genauerer Betrachtung der Zeit des Kolonialismus und des Kolonialimperialismus. Im Kulturgeschichtlichen Museum haben sich viele Objekte erhalten, die eine Annäherung an diesen Teil der europäischen Geschichte ermöglichen. Im Workshop recherchieren die Schüler die Hintergrundgeschichten zu diesen Originalstücken. Mit dem gewonnenen Wissen gestalten die angehenden Museumsexperten anschließend gemeinsam eine Ausstellung zur Kolonialgeschichte.
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