Der Künstler "membranisiert" die Wahrnehmung von Objekten und deren Inhalte in der Gegenwart. Nicht nur die Objektivität der Repräsentation des historischen Denkmals im öffentlichen Raum wird hinterfragt, auch die Identität vertrauter Gegenstände aus dem Alltag werden transformiert und gebrochen. Andreas von Weizsäckers Kunst kreist um den Themenkomplex des Körpers im Raum der Erinnerung als existenzieller Bestandteil der sich schnell wandelnden Gegenwart.
Andreas von Weizsäcker wurde 1956 in Essen geboren und studierte von 1979 bis 1984 Bildhauerei an der Akademie in München. 1983 war er Meisterschüler von Eduardo Paolozzi, seit 2001 ist er Professor an der Akademie der Bildenden Künste, München. Zahlreiche seiner Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen, unter anderem Museum Ludwig Aachen, Von der Heydt - Museum Wuppertal und Deutsches Museum München. Seine Werke wurden in vielen Einzelausstellungen im In- und Ausland gezeigt, unter anderem 1990 Uluv-Galerie Prag, 1995 Institut für moderne Kunst, Nürnberg, 1996 RCA, London, 1997 Kunsthalle Rostock, 2001 Kunsthalle Erfurt, 2003 RWE-Turm, Museum Folkwang in Essen.


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