Das Rathaus in Osnabrück.

Japanische Filme – ein seltener Leckerbissen

Das 8. Festival des neuen japanischen Films vom 1. bis 6. November 2011 in Osnabrück

8. Festival des neuen japanischen Films
Film: Summer Wars
Film Summer Wars
Film: Summer Wars
Film: Summer Wars
Film: 13 Assassins
Film: 13 Assassins
Film: 13 Assassins
Film: I Wish
Film: I Wish
Film: I Wish
 
Das 8. Festival des neuen japanischen Films bietet vom 1. bis zum 6. November 2011 im Osnabrücker Haus der Jugend sowie im Cinema-Arthouse und in der Lagerhalle wieder die Gelegenheit, das vielfältige japanische Filmschaffen zu entdecken.

Leuchtende Farben, berauschende Bilder, skurrile Geschichten, tragische Schicksale, surreale Animationen, lakonischer Humor, all das bietet die diesjährige Filmauswahl.

Mit "Cold Fish" setzt das Festival SONO Sions Love-Hate-Trilogie in der Lagerhalle fort, deren erster Teil "Love Exposure" beim letzten Festival auf große Resonanz stieß. Der Eröffnungsfilm im Haus der Jugend, "I Wish", ist das neue zutiefst berührende Werk des Meister-Regisseurs KORE-EDA Hirokazu über die Kraft der eigenen Wünsche. Und endlich wird auch der ebenso knallharte wie intelligente Rachethriller "Geständnisse" in Osnabrück zu sehen sein. Neben diesen spannenden Filmen sowie einem musikalischen Beitrag von Yuka Binder-Ojima und Hoshidaiko bietet das Programm weitere filmische, kulturelle und kulinarische Höhepunkte:

"Japan nach der Katastrophe" fragt danach, was sich seit dem 11. März in Japan ereignet hat? Wie die Menschen mit den Folgen umgehen? Dazu gibt es am Samstag, den 5. November, um 15 Uhr einen kurzen aktuellen Lagebericht und anschließend den Film "Das Gesicht des Jizo", der vom Leid der Überlebenden nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki erzählt.

In der Fotoausstellung "pulsetokyo" der Berliner Fotografin Lea Nagano zeigen Eindrücke aus Architektur, Infrastruktur, Nachtleben, Bewohnern und Familie die Einzigartigkeit des Pulses von Tokyo.

Der Klassiker des Festivals, der beliebte Film zum Frühstück, steht am Sonntag, den 6. November, um 10.30 Uhr, wieder auf dem Programm. In diesem Jahr läuft "Sad Vacation", eine japanische Variante einer zeitlosen griechischen Tragödie. Zwischen den Filmen können sich die Besucher an der Sushi-Bar stärken oder den zeremoniell zubereiteten Tee von Teemeisterin Jingyuan Ge genießen. Zum kulturellen Programm gehören ebenfalls Workshops, in denen Interessierte lernen können, Sushi zuzubereiten, Mangas zu zeichnen oder sich in der Kunst der Kalligrafie zu üben.

Das Programm liegt als Heft an vielen Orten in Osnabrück und darüber hinaus aus und ist zu finden unter www.festival-des-neuen-japanischen-films.de.

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