Andreas Hotz wird neuer Generalmusikdirektor

Andreas Hotz
Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 wird Andreas Hotz neuer Generalmusikdirektor an den Städtischen Bühnen Osnabrück. Andreas Hotz ist Nachfolger von Hermann Bäumer, der als Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz und GMD des Staatstheaters nach Mainz wechselt. Hotz wurde nach einem Bewerbungsverfahren mit drei Runden von der Findungskommission nominiert und einstimmig von den Aufsichtsratmitgliedern gewählt. Insgesamt gab es 134 Bewerberinnen und Bewerber.
Seit der Spielzeit 2010/11 ist Andreas Hotz 1. Kapellmeister am Staatstheater Mainz. Kürzlich wurde er Preisträger des wichtigsten deutschen Dirigierwettbewerbs, den "Deutschen Dirigentenpreis" in Berlin. 2008 war als bis dato einziger deutscher Dirigent Preisträger des renommierten Dirigierwettbewerbs Sir Georg Solti. Seitdem gastiert er regelmäßig bei vielen Orchestern im In- und Ausland wie z.B. dem Melbourne Victoria Symphony Orchestra, der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, der Jenaer Philharmonie, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, den Nürnberger Sinfonikern und der Polnischen Kammerphilharmonie. In diesem Rahmen entstand eine Reihe von Radioproduktionen, u.a. beim Mitteldeutschen und Hessischen Rundfunk.
Andreas Hotz studierte Orchesterleitung, Klavier, Korrepetition und Orgel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und schloss sein Dirigierexamen "mit Auszeichnung" ab. Seit 2005 unterrichtet er dort als Dozent für Orchesterleitung. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Pierre Boulez, Kurt Masur und Reinhard Goebel. Andreas Hotz wurde vielfach mit Stipendien ausgezeichnet, u.a. durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats, durch die Studienstiftung des deutschen Volkes, den DAAD und das Cusanuswerk.
Nach ersten Engagements an der Oper Frankfurt und dem Staatstheater Darmstadt wechselte er 2006 als 1. Koordinierter Kapellmeister ans Pfalztheater Kaiserslautern. Dort leitete Andreas Hotz zahlreiche Premieren und Wiederaufnahmen, u.a. "Norma", "Tiefland", "Elektra", "Otello", "Don Pasquale", "Die Fledermaus", "Jonny spielt auf", "Mefistofele", "Zar und Zimmermann" und "Il trovatore". Am Staatstheater Mainz dirigierte er bislang "Tannhäuser", "Die Verkaufte Braut", "Idomeneo" und "König Roger" (Szymanowski) und steht in dieser Spielzeit für "Un ballo in maschera", "Così fan tutte" und "Tristan und Isolde" am Dirigentenpult.
Seitenempfehlung verschicken