"Ich freue mich, dass wir mit einer gemeinsamen Anstrengung einen weiteren Schritt zum Landschaftspark Piesberg machen können", sagte Oberbürgermeister Boris Pistorius in Anwesenheit von Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Auf der neuen Aussichtsplattform, die, wenn alles gut geht, im Spätherbst dieses Jahres fertig gestellt sein wird, werden Besucher des Piesbergs aus knapp 200 Metern Höhe eine ungehinderten Blick in den Steinbruch und in die Umgebung haben. Die Aussichtplattform wird an einem alten Windkraftturm aufgehängt, etwa 30 Quadratmeter groß sein und somit Platz für mindestens eine Schulklasse bieten.
Ratsvorsitzender Josef Thöle; Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt; Oberbürgermeister Boris Pistorius und Detlef Gerdts, Fachbereichsleiter Umwelt der Stadt Osnabrück.
Speziell konzipierte Infotafeln, Karten und Bilder sollen Interessierte über die kulturelle und naturräumliche Bedeutung des Piesbergs und das Thema "Erneuerbare Energien" informieren. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt den Bau des "begehbaren Exponates" mit 40.000 Euro. "Vor allem die jüngere Generation kann durch die Mischung aus kognitiver Informationsvermittlung und emotionalen Naturerlebnissen viel Wissenswertes über die heimische Flora und Fauna erfahren", sagte Brickwedde
Auf der Aussichtsplattform stellen Infotafeln wichtige Sichtpunkte im Naturpark TERRA.vita vor, so zum Beispiel die Dörenther Klippen und die Windräder auf dem Kamm des Teutoburger Waldes in Borgholzhausen. Bei guter Fernsicht ist auch der Kraftwerkstandort Lingen in 52 Kilometern Entfernung zu sehen.
Die voraussichtlichen Baukosten betragen insgesamt 140.000 Euro. Die Realisierung des Bauvorhabens ermöglicht eine Förderung des Landes Niedersachsen mit 65.000 Euro, der DBU mit 40.000 Euro und des Naturparkvereins TERRA.vita mit 35.000 Euro.