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Arbeitsmarkt Kultur 

EU-Initiative EQUAL II/Genia

Qualifizierung für den Arbeitsmarkt Kultur

 

Einleitung

Genia ist ein Zusammenschluss verschiedener Entwicklungspartnerschaften in den Regionen Osnabrück und Oldenburg. Ziel ist stets die Verbesserung der Qualifikationen von Migranten und anderen Personen, um deren gesellschaftliche und berufliche Integration zu verbessern.

Das Büro für Friedenskultur/Fachbereich Kultur führt dieses von der EU geförderte Projekt in der Folge zu dem am 30. Juni 2005 beendeten Projekt "Interkulturelles Kompetenztraining im Dienstleistungssektor" durch. Zielgruppe der Qualifizierungsmaßnahmen sind vorrangig Personen mit Migrationshintergrund, Beschäftigte in Kultureinrichtungen und freiberuflich Tätige.

Strategische Ziele

Bei der Zielgruppe der Zuwanderer liegen oft nur Teilqualifikationen vor, so dass ihr Einsatz für bezahlte freiberufliche Tätigkeiten dadurch sehr eingeschränkt ist.

Die Qualifizierungsmaßnahmen des mehrjährigen Projektes Genia sollen diese Defizite aufarbeiten und den neuen Anforderungen angepasst werden.

Beschreibung des Seminarkonzeptes

Der Teilnehmerkreis soll für vielfältige Tätigkeiten mit unterschiedlichen Anforderungen in der Kulturorganisation qualifiziert werden. Theoretisches Wissen wird in Seminaren erlernt und anschließend in Praxisprojekten eingeübt. Praxiserfahrung ist eine wichtige Voraussetzung für den Zugang zum Arbeitsmarkt "Kultur". Die in dem Praxisfeld geknüpften Kontakte zu Kultureinrichtungen in Osnabrück, die künftige Auftraggeber sein könnten, sollen den Zugang für spätere Tätigkeiten erleichtern.

Organisation, Kundenservice und -betreuung  werden gefördert.  Das für eine Tätigkeit im Kulturbereich benötigte Wissen wird anhand eines Baukastensystems angeboten.

Der Projektzeitraum erstreckt sich vom 01. Juli 2005 bis 31. Dezember 2007

Modul 1 - Kulturelle Basiskompetenzen

Die Tätigkeitsfelder der Kulturverwaltung und Kulturinstitutionen werden dargestellt. Ausgewählte Praxisbegleiter vermitteln Erfahrungen und informieren über Netzwerke. Durch Atelierbesuche sollen Kontakte hergestellt und ein Überblick über die Kunstszene in Osnabrück vermittelt werden.

Modul 2 - Soziale und kommunikative Kompetenzen

Hier stehen Fähigkeiten innerhalb des Arbeitsprozesses und im Umgang mit Kunden, Auftraggebern, Besuchern im Mittelpunkt:
Gestaltung von Besprechungen, Konfliktbewältigung, Teamfähigkeit und Selbstmanagement

Modul 3 - Darstellung der Unternehmensführung eines Kulturbetriebes

Aufbau und Struktur von Kultureinrichtungen, Grundlagen der Betriebsführung, Formen der Öffentlichkeitsarbeit

Modul 4 - EDV

Nutzung der EDV für Aufgaben der Kulturorganisation, Grundlagen und Office-Programme, Internet

Modul 5 - Interkulturelle Kompetenzen

In interkulturellen Trainings wird die Begegnung und Zusammenarbeit mit Partnern verschiedener kultureller Hintergründe trainiert und in Rollenspielen Strategien zur Konfliktbewältigung erprobt.

Modul 6 - Praxis

Durchführung von Praxisprojekten in verschiedenen Kultureinrichtungen.

 
Linktipp:
Weitere Informationen:
 

Fachbereich Kultur

Büro für Friedenskultur
Marienstraße 5/6
49074 Osnabrück

Parken:

Stadthaus-Garage, Nikolai-Garage

Busverbindung:

S10, 11, R11, 12, 13, 31, R31, 32, 33, E33, X150 - Heger Tor

Barrierefreiheit:

Behindertengerechtes Parken: nein
Behindertengerechter Zugang: ja, nur EG
Behindertengerechtes WC: nein



 


Leitung Büro für Friedenskultur

Katharina Opladen
Telefon: 0541 323-3210
Fax: 0541 323-153210
opladenosnabrueck.de

Koordination:

Anke Bramlage
Büro für Friedenskultur
Telefon: 0541 323-4211
bramlageosnabrueck.de

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