Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation Direkt zur Sucheingabe

Drei Fragen an Armin Würz 

Drei Fragen an Armin Würz

Armin Würz
Armin Würz
Armin Würz
 
Armin Würz, 63, arbeitete seit 1985 an der Musik- und Kunstschule. In dieser Zeit brachte er schätzungsweise 25 Schülerinnen und Schülern das Oboespielen bei. Am 26. Juni gab er sein Abschiedskonzert, und Sigrid Neugebauer-Schettler verabschiedete ihn in "den Wohlverdienten". Die Onlineredaktion stellte

Drei Fragen an Armin Würz:

  • Blockflöte, Querflöte und Klarinette kennt Jeder. Die Oboe – ein Geheimtipp, nur für Insider?
    Solange man nur die Anzahl der Schüler vergleicht, die die verschiedenen Blasinstrumente lernen und in den verschiedenen Ensembles spielen, erscheinen Oboe und Fagott tatsächlich als die Instrumente, auf die man nur mit Hilfe eines Tipps kommt, sie sind zunächst einmal weniger bekannt als andere Instrumente. Gleichwohl gehören sie zu den Standard-Holzblasinstrumenten, die in allen Orchestern besetzt sind, und für die es in der Konzertmusik wunderschöne Partien gibt. In den Kammermusikbesetzungen ist die Oboe ebenso häufig und regelmäßig eingesetzt wie Flöte und Klarinette. Summa summarum, in der Literatur erscheint die Oboe so gar nicht als das Instrument, das nur der Insider zu Gesicht und Gehör bekommt.

  • 25 Jahre an der Musik- und Kunstschule – was bleibt an Erinnerungen, gibt es Highlights, spezielle Oboenhighlights?
    Prägende Erinnerungen an das frühere Konservatorium, stammen schon aus meiner Schülerzeit, insbesondere durch die vielfältigen Aufgaben in den verschiedenen Ensembles des Hauses. Ich kann allen Schülern der Musik- und Kunstschule nur dringend empfehlen, in den verschiedenen Orchestern und Gruppierungen mitzuspielen. Mit anderen zusammen Musik zu machen, ist ein Erlebnis und eröffnet eine ganz eigene Welt – Ihr geht letztlich gerade deswegen in den Instrumentalunterricht. Es ist daher schön für mich, zu sehen, dass für eine Reihe meiner Oboenschüler das Instrument zum regelmäßigen Begleiter ihres Lebens geworden ist.

    Natürlich gibt es auch ganz spezielle Ereignisse, die für mich so etwas wie Highlights meines musikalischen Lebens und der Arbeit an der MKS darstellen - es seien nur zwei genannt. So konnte ich 2007 Richard Strauss‘ Oboenkonzert mit dem Orchester der Osnabrücker Musikfreunde spielen, und im April 2008 war das Orchestre du Lycée David d’Angers, der Partnerschule des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums, zu einer Austauschveranstaltung mit dem Sinfonieorchester der Musik- und Kunstschule in Osnabrück. Höhepunkt war das gemeinsame Konzert der Ensembles in der Aula der Hochschule.

  • 25 Jahre an der Musik- und Kunstschule, was kommt danach?
    Die Oboe und die Musik werden auch weiterhin eine wesentliche Rolle spielen – da stehe ich auch der MKS weiterhin nach Bedarf zur Verfügung. Freunde und Bekannte hatten schon zahlreichen Ideen und Vorschläge, wie ich nunmehr meine Zeit sinnvoll ausnützen könne. Diese Vorschläge reichen meines Erachtens für mehrere Vollzeitjobs. Ich habe aber schon längst eine Reihe von Beschäftigungsfeldern, auch außerhalb der Musik, die sicherlich problemlos meine Zeit ausfüllen werden. Somit habe ich mir nichts Neues vorgenommen. In einem Jahr könnte ich da sicherlich Genaueres berichten – hoffentlich habe ich dann noch Zeit für einen solchen Bericht.
Zurück   Seitenanfang