Die Überlegung war, ein Fahrzeug so auszurüsten, dass es für den Einsatz sowohl zur Menschenrettung, Brandbekämpfung als auch im bestimmten Umfang für den Einsatz zur technischen Hilfeleistung geeignet ist. Das "Hilfeleistungs-Tanklöschfahrzeug" oder kurz HTLF genannt, entspricht mit seiner Ausstattung den Anforderungen dieses Konzeptes. Neu angeschaffte HTLFs werden bereits nach einigen Jahren an die Freiwillige Feuerwehr abgegeben, so dass mittlerweile Berufs- und Freiwillige Feuerwehr über diesen neu geschaffenen einheitlichen Standard und Fuhrpark verfügen.
Begleitend zur HTLF-Konzeption wurde ein so genanntes Abrollbehälterprogramm geschaffen, mit dessen Hilfe ein umfangreiches Einsatzspektrum relativ kostengünstig abgedeckt werden kann. Abrollbehälter (AB), die auf den Wechselladerfahrzeugen der Feuerwehr transportiert werden, dienen vornehmlich dem Nachschub im täglichen Einsatz oder werden bei Spezialeinsätzen gebraucht. Die Ausstattungen von Abrollbehältern reichen von größeren Wasser- und Schaummengen über spezielle Großbrand-, Atemschutz-, Boots- und Umweltausstattungen bis hin zu Flüssigkeits- und Feststoff-Auffangbehältern. Neueste Anschaffungen sind ein Abrollbehälter zur Schnelldekontamination (Reinigung) von Einsatzpersonal vor Ort bei festen, flüssigen oder gasförmigen Gefahrstoffen und ein Abrollbehälter Rettung, der zur medizinischen Versorgung einer größeren Anzahl von Menschen bei einem Unfall oder Notfall eingesetzt wird - insgesamt ein Fahrzeugkonzept und ein Programm, auf das die Feuerwehr Osnabrück natürlich auch ein bisschen stolz ist.
Ausstattung und Daten
- 2400 Liter Wasser
- 120 Liter Schaummittelextrakt
- tragbare Leitern
- hydraulische Rettungsgeräte (Schere und Spreizer)
- Feuerlöschkreiselpumpe mit Hochdruckteil (Rosenbauer NH 30)
- Schnellangriffseinrichtung: 80 Meter Schlauchlänge
Fahrgestell: Mercedes-Benz 1427
Baujahr: 1998
Gesamtgewicht:14 Tonnen
200 kW (270 PS)
Aufbau: Firma Schlingmann, Dissen




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