Das Dominikanerkloster selbst schmiegte sich mehrstöckig direkt an die nördliche Chorwand der Kirche. Es wurde erst im 16. Jahrhundert, vor allem aber in der Barockzeit zu einem vierflügeligen Kloster umgebaut. Heute wird es von der Bauverwaltung und dem Kulturamt der Stadt Osnabrück genutzt und enthält zudem mit dem Foyer, dem Forum und dem Innenhof Ausstellungsräumlichkeiten.
Im Laufe der Jahrhunderte gingen aus dem Osnabrücker Konvent zahlreiche Provinziale des Dominikaner-Ordens hervor. Die Anregungen, die sowohl die Dominikaner als auch die Augustiner auf die örtliche Geistlichkeit, aber auch auf die Stadt Osnabrück und ihre Bürger ausgestrahlt haben, darf nicht unterschätzt werden.