Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation Direkt zur Sucheingabe

Kunstkörperlich-Körperkünstlich 3, Bodies 

Kunstkörperlich-Körperkünstlich 3, Bodies

Neu: donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Öffentliche Führungen: sonntags, 16 Uhr.

Rosie 2007, Kleidung, 184 x 60 x 60 cm; Foto: Marcus Schneider, VG Bildkunst
Rosie 2007
Deborah Sengl, 'All You Can Lose' (2010); Foto: Deborah Sengl und Ingo Pertramer
All You Can Lose (2010)
Deborah Sengl, 'All You Can Lose' (2010); Foto: Deborah Sengl und Ingo Pertramer
Yukiko Terada: 'green piece 2' (2005); Foto: Yukiko Terada
green piece 2 (2005)
Yukiko Terada: 'green piece 2' (2005); Foto: Yukiko Terada
 
Wichtiger Hinweis:
Wegen Veranstaltungen ist die Ausstellung vom 9. bis 11. September geschlossen.

Vom 18. Juni bis 18. September wird in der Kunsthalle Dominikanerkirche Osnabrück die Ausstellung "Kunstkörperlich-Körperkünstlich 3, Bodies" gezeigt.

Das Thema der dreiteiligen, im Jahr 2006 begonnenen Ausstellungsreihe ist die Körperwahrnehmung beziehungsweise das moderne Körperbild in den Konzepten aktueller Objekt- und Installationskunst.

Seit den 1960er Jahren hat die dreidimensionale Kunst durch die Erweiterung des Skulpturenbegriffs neue Anstöße erfahren. Auch das Aufbrechen gesellschaftlicher Tabuthemen wie Sexualität und Gewalt in den 1960er und 1970er Jahren in den USA und in Europa hat zu Neuinterpretationen des Menschenbildes beigetragen. Und schließlich wurden Künstler, die sich mit dem Sujet des Menschenbildes beschäftigen, auch durch die Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Medizin, der internationalen Modekultur, der Werbung, den Massenmedien und dem Film mit seinen Spezial-Effekt-Möglichkeiten inspiriert. Neue Entwicklungen und aktuelle Kunstäußerungen zum Thema sind unter anderem durch Künstler wie Vanessa Beecroft, Damien Hirst oder Marc Quinn angestoßen worden.

Franticek Klossner: "Hidden Assets" (2000)
Foto: Franticek Klossner

Das Interesse von Objekt- und Installationskünstlern an neuen Werkstoffen und an Materialexperimenten hat dazu geführt, dass verstärkt mit chemischen (Kunst-)Stoffen oder beispielsweise auch mit Substanzen, die im Bereich der Illusionstechniken der Filmindustrie Verwendung finden, gearbeitet wird.

So breit gefasst die Experimente mit neuen Materialien sind, so komplex sind auch die Ausdrucksmöglichkeiten und Themen zu den verschiedenen Aspekten der Körperlichkeit.


Raum Daniel Spoerrie
Courtesy Galerie Levy, Hamburg
Foto: Karsten Michaelis

An aussagekräftigen Beispielen von Künstlerinnen und Künstlern aus den USA, Asien und Europa ist diese neue Entwicklung in der Kunst bereits in zwei Ausstellungsprojekten der Osnabrücker Kunsthalle (2006, 2008) vorgestellt worden. Dabei haben die Künstler in aktuellen Arbeiten Widersprüche der modernen Leistungsgesellschaft und ihre Konsum- und Unterhaltungskultur in den Fokus genommen und politische, gesellschaftliche Verwerfungen und moralische Defekte thematisiert.

Raum Wolfgang Petrick
Foto: Karsten Michaelis

Folgende Künstlerinnen und Künstlern sind in der Ausstellung vertreten:

Hermine Anthoine, Vanessa Beecroft, John von Bergen, John Bock, Heinrich Brummack, Baldur Burwitz, Gildas Coudrais, Wim Delvoye, Birgit Dieker, Brad Downey, Johannes Esper, Gregor Gaida, Peter Gilles, Till F. E. Haupt, Barbara Heinisch, Damien Hirst, Mark Jenkins, Franticek Klossner, Clemens Krauss, Sherrie Levine, MARCK, Max Mohr, Wolfgang Petrick, Marc Quinn, Deborah Sengl, Daniel Spoerri, Haim Steinbach, Yukiko Terada, Nikola Torke, Andy Warhol, Erwin Wurm.

Jeden Sonntag findet um 16 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung statt.

 

Kunsthalle Osnabrück

Hasemauer 1
49074 Osnabrück

Öffnungszeiten:

Die Kunsthalle Osnabrück ist nur während der angegebenen Ausstellungslaufzeiten geöffnet und zwischen den Ausstellungen wegen Umbauarbeiten geschlossen. Nähere Informationen erhalten Sie unter der Rufnummer 0541 323-2190.

Dienstag 13 bis 18 Uhr
Mittwoch bis Freitag 11 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr
jeden 2. Donnerstag im Monat bis 20 Uhr

Eintrittspreise:

Eintritt Erwachsene: 5 Euro
ermäßigter Eintritt: 1,50 Euro
Familienkarte: 8 Euro

Kinder bis 6 Jahre, Mitglieder der Freunde der Kunsthalle Dominikanerkirche, Mitglieder des Musums- und Kunstvereins Osnabrück, Mitglieder des Deutschen Museumsbundes, Mitglieder des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker und Kindergartengruppen mit Begleitperson haben freien Eintritt

www.osnabrueck.de/kulturkarte

Öffentliche Führung:

Sonntags 16 Uhr, weitere Führungen auf Anmeldung unter Telefon: 0541 323-2405 oder  -4575, Fax: 0541 323-2409

Busverbindungen:

11 - Rißmüllerplatz

Barrierefreiheit:

Behindertengerechte Parkplätze: ja, vor dem Haus, Tiefgarage Stadthaus
Behindertengerechter Zugang: ja


Kontakt:

Telefon: 0541 323-2190
Fax: 0541 323-2707


Zurück   Seitenanfang