Bündnis der drei Bischofsstädte Münster, Osnabrück und Minden zum Schutz ihres Handels. Dieser Vertrag wird eine der Grundlagen für den späteren westfälischen Städtebund, der im 14. Jahrhundert in der Hanse aufging. Durch den Vertrag wird Osnabrück später Mitglied der Hanse.
1348
Die ehemals selbstständige Altstadt und Neustadt, die sich 1307 äußerlich zu einer Gesamtstadt zusammen geschlossen haben, geben sich eine gemeinsame Verfassung, die Sate. In ihrer so gestärkten Einheitlichkeit nimmt der Einfluss der Hansestadt sowohl politisch-militärisch als auch wirtschaftlich zu. Bis 1803 bleiben beide Städte aber weitgehenst Eigenständig.
1350
In Osnabrück wütet die Pest, die ganz Deutschland heimsucht.
1404
Die Stadt erhält vom Bischof das Vorrecht, dass alle im Stift gewebte Leinwand an den Rat geliefert werden muss. Dieser stellt einen Leggemeister ein; die Osnabrücker Legge entsteht. Die Stadt Osnabrück wird so für fast ein halbes Jahrtausend der Haupthandelsplatz für Hausleinwand in Nordwestdeutschland.
1430
Aufruhr in Osnabrück: Die so genannte Rampendalsgesellschaft richtet sich gegen die Träger der Verwaltung.
1487
Der Neubau des jetzigen Rathauses beginnt. 1512 wurde es fertig gestellt.
1488
Aufstand gegen Verwaltung und Geistlichkeit. Die Hinrichtung des Schneiders Johann Lenethun beendet 1490 die revolutionäre Volksbewegung.





