Über vier Wochen wird vom 1. Juni bis 1. Juli Afrika im Mittelpunkt des Osnabrücker Kultursommers stehen. Mit dem Schwerpunktthema "Metropole Afrika" blickt das 8. Afrika Festival Osnabrück in diesem Jahr vornehmlich in die Städte und Ballungszentren des Kontinents, um Trends und Dynamiken junger urbaner Kulturen, sogenannte Urban Art, sowie sozialräumliche Entwicklungen vorzustellen.
Die Veranstaltungsreihe bietet von Lesungen, Vorträgen, Diskussionen bis hin zu interkulturellen Schulprojekten und Workshops auch ein umfangreiches Filmprogramm, Tanz- und Theateraufführungen sowie verschiedene Ausstellungen an verschiedenen Orten in Osnabrück. Auf vielfältige Weise wird das Thema Urbanität beleuchtet und auch die Frage gestellt, welche Chancen und Risiken die voranschreitenden Verstädterungsprozesse für eine moderne Entwicklung auf dem Nachbarkontinent bergen.
Unter dem Motto „Afrika in Osnabrück“ präsentieren die Veranstalter zum Finale des Festivals am Samstag, 30. Juni, und Sonntag, 1. Juli die absoluten Höhepunkte: Ein zweitägiger Afrikanische Markt wird vor dem Osnabrücker Theater und Dom jeweils von 10 bis 20 Uhr sowohl Kunsthandwerk und Spezialitäten wie auch zahlreiche Informationen zu entwicklungspolitische Initiativen und Hilfsprojekten bieten. Das Marktgeschehen wird durch ein kulturelles Musik- und Tanzprogramm begleitet. Als Publikumsmagnet ist der Markt zugleich ein kommunikativer Ort, der die Möglichkeit bietet, mit verschiedenen Menschen aus verschiedenen Kulturen in Kontakt zu treten.
Am Samstagabend folgt direkt im Anschluss an den Markt von 19 bis 23 Uhr das populäre „Afrikamie“ Open Air-Konzert bei freiem Eintritt vor dem Rathaus mit angesagten Künstlern aus den Metropolen West- und Südafrikas.
Am Sonntag, 1. Juli, schießt das Festival mit einem musikalisch-afrikanischen Gottesdienst auf der Bühne des Marktplatzes und mit einem weiteren Tag bunten Markttreibens vor dem Theater und Dom.
Mit initiiert und begleitet wird die vielfältige Reihe von einem breiten Bündnis freier Träger der Entwicklungszusammenarbeit, Bildung und Kultur. Beteiligt sind auch das Theater, Kirchen, die Osnabrücker Universität und Fachhochschule sowie eine Vielzahl engagierter Einzelpersonen.
Das Aktionszentrum 3. Welt e.V., das Forum Osnabrück für Kultur und Soziales e.V., die Lagerhalle e.V. und auch die Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH bilden gemeinsam mit dem städtischen Büro für Friedenkultur, welches das Festival koordiniert, eine Veranstaltergemeinschaft, die Ideen und Projekte in eine Veranstaltungsreihe umsetzt.
Die Veranstaltungsbroschüre wird Anfang Mai erscheinen. Informationen sind beim städtischen Büro für Friedenskultur unter der Telefonnummer 0541 323-2322, per E-Mail afrika@osnabrueck.de oder unter www.osnabrueck.de/afrika erhältlich.








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