Die Zeit des Nationalsozialismus hat Probleme und Fragen hinterlassen, die mit der Generation der Täter und Opfer nicht verschwunden sind. Die Folgen dieser Zeit werden vielmehr weitere Generationen auf Dauer beschäftigen.
Die Generation der Kriegskinder, also Menschen, die als Kinder und Jugendliche die Zeit des Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit miterlebt haben, wurde durch die Kriegserlebnisse und Kriegsfolgen oft sehr belastet. Vieles konnte nicht verarbeitet werden. Die Kriegskinder gaben ihre Erfahrungen häufig unbewusst an ihre Kinder weiter. Bei den Kriegsenkeln äußert sich dies bis heute in bestimmten Empfindungen und Verhaltensmustern, die sich sehr ähneln.
Das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück bietet Kriegskindern und Kriegsenkeln die Möglichkeit, sich untereinander mit dem Erlebten auseinanderzusetzen und die individuellen Erfahrungen und "Familiengeschichten" auszutauschen.
Über die Überwindung der "langen Schatten" des Krieges sprechen Kriegskinder und Kriegsenkel am Dienstag, 14. Mai, um 19 Uhr in der Villa Schlikker. Interessierte sind herzlich willkommen.
Das Forum Kriegskinder und Kriegsenkel trifft sich regelmäßig an jedem zweiten Dienstag im Monat um 19 Uhr. Weitere Termine sind 11. Juni, 13. August, 10. September, 12. November und 10. Dezember.
Weitere Informationen sind unter Telefon 0541 323-4435 (montags und mittwochs) oder E-Mail heese@osnabrueck.de erhältlich.


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