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Kriegskinder und Kriegsenkel 

Die vaterlose Gesellschaft

23.02.2015. Die deutsche Geschichte von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg ist in ihrer Brutalität eine schwere Bürde für die deutsche Nachkriegsgesellschaft. Ihre Ursachen und Folgen wirken bis in die Gegenwart nach, und zwar sowohl gesamtgesellschaftlich als auch in den einzelnen Familien. Das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück bietet deshalb mit seinem „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ eine öffentliche Plattform an, um diese „langen Schatten“ des Zweiten Weltkrieges im Wege eines intergenerativen Dialoges überwinden zu helfen.
 
Beim nächsten Treffen am 10. März um 19 Uhr in der Villa Schlikker hält Susanne Hasenfuß aus Osnabrück einen Vortrag zum Thema  „Die vaterlose Gesellschaft“. Die gelernte Diplom-Pädagogin und Therapeutin beschäftigt sich, motiviert durch ihre eigene Familiengeschichte, seit vielen Jahren beruflich mit dieser Thematik und ihren Auswirkungen auf die Generationen der Kriegskinder wie die der Kriegsenkel. Der Eintritt ist frei.
 
Welche Folgen hatte es, in der Nachkriegszeit als kleiner Junge oder kleines Mädchen ohne Vater aufzuwachsen, weil dieser im Krieg geblieben war, gefallen oder vermisst? Viele Frauen und Männer der Kriegskindergeneration haben dies nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt. Es prägte sie. Was gaben sie von dieser Prägung an ihre eigenen Kinder weiter?

Das „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ trifft sich an jedem zweiten Dienstag im Monat um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind unter Telefon 0541 323-4435 (montags und mittwochs) oder per E-Mail heese@osnabrueck.de erhältlich. Weitere Termine: 10. März, 14. April, 12. Mai, 9. Juni, 7. Juli, 13. Oktober, 10. November, 8. Dezember
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