Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika ist der Anlass, dass das diesjährige Afrika-Festival Osnabrück mit besonderen Veranstaltungen aufwartet. Bereits im März beginnt das Programm mit Lesungen, Vorträgen, Filmen und einer Ausstellung. Diese Veranstaltungsreihe ist eine entwicklungspolitisch geprägte "Vorrunde" für das Festival im Sommer, das vom 3. bis 6. Juni ein abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren wird.
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Rassismus im Fußballstadion und Killerinstinkte, die beim Computerspiel geweckt werden. Am 7. April diskutieren der bekannte Kriminologe Prof. Christian Pfeiffer und der Experte für PC-Spiele und Gründer des Spieleherstellers Turtle-Entertainment Alexander T. Müller über den Zusammenhang von "Neuen Medien, Computerspielen und Jugendgewalt".
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Der schwedische Schriftsteller Henning Mankell ist mit dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Boris Pistorius übergab dem 61-Jährigen am Freitag, 18. September 2009, bei einem Festakt in der Osnabrücker Marienkirche den mit 25.000 Euro dotierten Preis, mit dem Mankell für sein Afrika-Werk geehrt wird.
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Neben zahlreichen Konzerten und einem lebendigen Markttreiben bietet das diesjährige Osnabrücker Afrika-Festival am Samstag, 5. Juni, von 11 bis 20 Uhr ein internationales und interkulturelles Fußballturnier auf dem Sportplatz Klushügel in Osnabrück. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
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Die Broschüre "Friedenszeichen" zeigt, wie vielfältig sich die Stadt Osnabrück der Friedensidee annimmt. Die Broschüre selbst ist ein Zeichen dafür, dass das Konzept "Friedensstadt" in Osnabrück mit Leben gefüllt ist.
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Nach 30 Jahren Krieg, Verwüstung, Plünderung, Mord und Vertreibung in der Mitte Europas wurde 1648 von der Rathaustreppe in Osnabrück der Westfälische Friede verkündet. Dies war ein historischer Wendepunkt in der Geschichte Europas. Der Friedensschluss von 1648 im Osnabrücker Rathaus ist das herausragende Ereignis der Stadtgeschichte, mit dem sich Osnabrück noch heute als Friedensstadt identifiziert.
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Friedensorte wie das Felix-Nussbaum-Haus, das Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum oder die Gedenkstätte Alte Synagoge demonstrieren das friedenspolitische Engagement der Stadt Osnabrück.
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Drei namhafte Osnabrücker Persönlichkeiten sind eng mit dem Friedensgedanken verbunden. Hans Calmeyer rettete während der Nazidiktatur Tausenden von Juden das Leben. Felix Nussbaum malte das Grauen des Holocaustes und starb selbst in Auschwitz. Erich Maria Remarque schrieb den berühmten Anti-Kriegsroman "Im Westen nichts Neues".
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Das Büro für Friedenskultur ist zentrale Koordinationsstelle für die weitere Entwicklung Osnabrücks als Friedensstadt. Als Teil des Fachbereichs Kultur bildet es das Scharnier zwischen Politik, Verwaltung und den Akteuren der Friedensarbeit. Die vorrangigen Aufgaben des Büros sind Entwicklungs- und Projektmanagement sowie Beratung und Bereitstellung von Serviceangeboten für die in der Friedensarbeit engagierten Osnabrückerinnen und Osnabrücker.
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