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Faksimile-Mappe 

''Aufbruch in die Moderne''

Im Kaiserreich wurde den Kindern die "deutsch-französische Erbfeindschaft" spielerisch beigebracht. Das lässt sich jetzt anhand eines faksimilierten Gesellschaftsspiels "für Jung und Alt" von 1883 aus der Sammlung des Kulturgeschichtlichen Museums anschaulich nachvollziehen. Die Reproduktion ist Teil einer Quellensammlung, die das Kulturgeschichtliche Museum und der Museumspädagogische Dienst mit Unterstützung der Klosterkammer Hannover und des Bundesarchivs Koblenz beim Braunschweiger Schulbuchverlag Westermann haben produzieren lassen.

Die Materialmappe "Aufbruch in die Moderne" umfasst insgesamt zehn ausgewählte Quellen aus dem Zeitraum 1848 bis 1918. Die faksimilierten Quellen lassen sich in der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung des Museums im Original "entdecken". Sie können zudem für den Geschichtsunterricht genutzt werden - auch über die Region hinaus. Ein Osnabrücker Stadtplan von 1876 veranschaulicht beispielsweise, wie die Städte im 19. Jahrhundert im Zuge der Industrialisierung über ihre mittelalterlichen Stadtgrenzen hinauswuchsen. Oder man lässt Reichskanzler Bismarck und seinen innenpolitischen Konkurrenten Ludwig Windthorst, der am Osnabrücker Carolinum ausgebildet wurde, mit Hilfe eines Daumenkinos im Reichstag heftig miteinander debattieren - wie zur Zeit des Kulturkampfes. Das Daumenkino ist zugleich ein mediengeschichtlicher Hinweis auf die Zeit, als die Bilder das Laufen lernten.

Die ausgewählten Quellen bieten vielfache Möglichkeiten und Anregungen, um im Museum, in der Schule oder bei der Exkursion durch die Stadt Geschichte auf vielfältige Weise kennenzulernen. Möglich macht dies ein Begleitheft, das der Mappe beiliegt. Es enthält zahlreiche Erläuterungen, Zusatzinformationen, Arbeitsaufträge und Abbildungen.

Die Mappe ist ab sofort über den Westermann-Verlag zu beziehen oder im Museumsladen zu erwerben. Der Preis beträgt 19,95 Euro.

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