Kwangmyong liegt in der Nähe der Hauptstadt Seoul in der zentralen Provinz Kyonggi. Ursprünglich bildete Kwangmyong mit seinen 345000 Einwohnern einen Bezirk von Seoul, erst 1981 erhielt die Stadt ihre kommunale Selbständigkeit. Den besonderen Reiz Kwangmyongs macht die Lage der Stadt zwischen Dokuk- und Gureum-Gebirge am Ende des Kwangju-Gebirges aus. Wahrscheinlich liegen hier auch die Wurzeln für die Bedeutung des Namens der Stadt, der übersetzt "strahlendes Sonnen- und Mondlicht" lautet.
Großen Wert legt die Stadt auf die Erhaltung historischer Gebäude und die Pflege der Kultur. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt das Haus "Lee Won-ik Yongwoo", in dem der Schrein von Sir Ori Lee Won-ik verwahrt wird, der vor 500 Jahren gegen die Japaner kämpfte. Über 50 Jahre lebte Sir Ori Lee Won-ik im noch erhaltenen Haus "Kwangamdang". Seit 450 Jahren spielen die Bürger der Stadt "Kwangmyong Bauernmusik", ein Theaterstück mit traditioneller Volksmusik. Jedes Jahr im Oktober vereint das "Guremsan Kunstfest" verschiedenste Künstler, die ihre Arbeiten von der Literatur über Musik bis zur bildenden Kunst präsentieren. Ein weiterer Höhepunkt ist das jährliche "Ori Kulturfest" im Mai mit Tanzvorführungen, Straßenfesten und Theater. Die Bibliothek in Kwangmyong gehört mit 8 Millionen Bänden und nahezu 1800 Leseplätzen zu den größten des Landes.
Bedeutendster Arbeitgeber ist die Firma Kia Motors, deren Fahrzeuge auch in Deutschland verkauft werden. Eine Zeit lang wurde das Modell "Kia Sportage" bei der Osnabrücker Firma Karmann für den europäischen Markt montiert. Darüber hinaus existieren in Kwangmyong weitere bedeutende Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie.








