1648, nach 30 Jahren Krieg in der Mitte Europas, wurde von der Rathaustreppe in Osnabrück der Westfälische Friede verkündet. Der in Osnabrück und Münster ausgehandelte Friedensvertrag beendete nicht nur einen langen Krieg, aus den Verhandlungen entwickelte sich auch eine ganz neue Idee: der europäische Gedanke.
Auch heute, nach mehr als 360 Jahren ist der Friedensschluss von 1648 im Osnabrücker Rathaus ein herausragendes Thema und wichtiges historisches Vermächtnis der Stadtgeschichte, mit dem sich Osnabrück nach außen wie nach innen als Friedensstadt identifiziert und friedenspolitisch engagiert.

Die Stadtverwaltung Osnabrück versteht sich als modernes, kompetentes Dienstleistungsunternehmen für ihre Einwohner in fast allen Lebensbereichen. Insgesamt etwa 2500 Beschäftigte aus verschiedensten Berufsgruppen arbeiten in der Stadtverwaltung und den Eigenbetrieben: Dies sind zum Beispiel Straßenbauer, Brandmeister, Musikschullehrer, Sozialarbeiter, Reinigungskräfte, Ingenieure, Gärtner, Erzieher und die "klassischen" Verwaltungsangestellten und Beamten. Auch wenn wir hier der Einfachheit halber nur die männliche Berufsbezeichnung aufführen: Etwas mehr als die Hälfte dieser Beschäftigten sind Frauen. Etwa ein Zehntel der Beschäftigten hat einen Migrationshintergrund.
Die Stadt Osnabrück als Arbeitgeber legt Wert darauf, ihre Angestellten - ob mit oder ohne Migrationshintergrund - in ihrer beruflichen sowie persönlichen Entwicklung zu unterstützen.
Im Rahmen von Begegnungen, Fortbildungen und Projekten werden Fachwissen zwischen Kollegen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen sowie Kulturen ausgetauscht. Ein wichtiger Aspekt für den Erfolg der Stadtverwaltung als modernes Dienstleistungsunternehmen sind die verschiedenen kulturellen Perspektiven und Einblicke der einzelnen Beschäftigten.
Durch diese Strategie des Miteinanders profitieren Beschäftigte und Bürger.