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Hochmittelalter 

Das Hochmittelalter

Hochmittelalter
Urkunde Heinrichs II. für Bischof Othilulf von Osnabrück vom 28. Juli 1002
Urkunde
Urkunde Heinrichs II. für Bischof Othilulf von Osnabrück vom 28. Juli 1002
 
Entscheidend für die weitere Entwicklung von Osnabrück zur mittelalterlichen Stadt war die Privilegierung des grundherrlichen Marktes in Form der Verleihung des Markt-, Münz- und Zollprivilegs an den Osnabrücker Bischof durch Heinrich II. im Jahre 1002.

Osnabrück war nun auch für den Fernhandel attraktiv, und der hochmittelalterliche, zunächst nur aus der Domburg und der Marktsiedlung bestehende Siedlungskomplex wurde auf umliegende Sandkuppen ausgeweitet.

Während der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts kam es zur Ausbildung eines Grundrisses, der das Bild der Stadt Osnabrück bis heute geprägt hat. Spätestens um 1200 war die gesamte Aue des Poggenbachs verfüllt, sein Wasser wurde durch den neuen Hauptkanal zur Hase geleitet.

Um 1200 erfolgte die Errichtung einer ersten gemeinsamen Ummauerung von Domburg und städtischem Bereich.


Stadtansicht von Braun und Hogenberg, 1572
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