Als Oberzentrum einer Region mit heute rund 1,2 Millionen Einwohnern spielt Osnabrück seit jeher eine führende Rolle. Ihre Existenz verdankt die drittgrößte Stadt Niedersachsens einer weit blickenden Standortentscheidung Karls des Großen vor mehr als 1200 Jahren.
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Bereits etwa 8000 Jahre vor Christi Geburt deuten erste Spuren auf eine menschliche Besiedlung im Raum Hasbergen.
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Nach der Völkerwanderung (um 500) dringen Sachsen in das Osnabrücker Gebiet ein. Karl der Große gründet hier 780 an einer Furt durch die Hase einen befestigten Königshof.
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Osnabrück schließt mit den Bischofsstädten Münster und Minden einen Vertrag zum Schutze des Handels. Die ehemals selbständige Altstadt und Neustadt schließen sich zu einer Gesamtstadt zusammen.
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Osnabrück wird neben Münster zum neutralen Ort für Verhandlungen zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges bestimmt.
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Bis zum Ende des Deutschen Bundes 1866 wechseln die Besitzverhältnisse Osnabrücks. 1803 fällt das ehemalige Fürstbistum an Frankreich, 1813 an Hannover, 1866 schließlich nach der Annektion des Königreiches Hannover an Preußen.
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Im Zweiten Weltkrieg wird Osnabrück zu 68,5 Prozent zerstört, die Innenstadt sogar zu 85 Prozent. 1947 wird die Stadt in das Land Niedersachsen eingegliedert.
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Der Wiederaufbau steht im Mittelpunkt des Neuanfangs. 1971 wird die Fachhochschule gegründet, seit 1974 ist Osnabrück Universitätsstadt. 1998 besuchen zahlreiche Monarchen und Staatsoberhäupter die Stadt anläßlich der Feierlichkeiten zum 350. Jahrestag der Verkündung des Westfälischen Friedens.
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