Gleiches muss nicht gleich sein
Viele Organismen, die oberflächlich betrachtet ähnlich erscheinen, zeigen bei genauerem Hinsehen, dass ihre Strukturen einen völlig verschiedenen Aufbau besitzen. So sehen Blindschleichen den Schlangen sehr ähnlich, besitzen aber keine durchgehenden Bauchschuppen wie diese. Obwohl sich Fledermaus- und Flugsaurierflügel optisch gleichen, unterscheiden sie sich morphologisch und im Aufbau der Knochen. Ebenso sehen Augen von Kraken und Wirbeltieren gleich aus, doch auch diese weisen bei genauerem Betrachten große Unterschiede auf. Mit dem Skulpturenpaar "Analogie" visualisiert der Künstler Julius Thomas Tamar, dass äußerliche Ähnlichkeiten nicht immer auf einen gleichartigen Aufbau zurückzuführen sind.
Kooperation statt Konkurrenz
Warum schließen sich Tiere in Gruppen zusammen? Was sind die Vorteile? Wo liegen die Grenzen? Und wann ist es besser als Einzelgänger zu leben? Diesen Fragen soll an einem Nachmittag spielerisch auf den Leib gerückt werden. Kinder und Jugendliche erleben die soziale Evolution hautnah. In mehreren kleinen Spielen wird sich den Kindern zeigen, dass der direkteste Weg zum eigenen Vorteil in der Zusammenarbeit mit anderen Gruppenmitgliedern liegen kann.
Evolutionssymphonie
Wie klingt die Evolution? Das macht der Musiker Phil Münch mit verschiedenen Sounds in seinem 60 minütigen Werk hörbar, das speziell für die Ausstellung komponiert wurde. Seine elektronische mit Videoelementen unterstützte Musik (ambient music) nähert sich dem Thema Evolution auf musikalischem Weg. Evolutionäre Prozesse wie unterschiedliche Lautstärkenverläufe, aussterbende oder sich verwandelnde Tonelemente (von ruhig zu rhythmisch, von lärmend zu leise) machen Evolution zu einem Hörerlebnis.