Angesichts der sehr positiv verlaufenen FirmenGärten-Wettbewerbe in Hannover (2002 und 2004) und Bremen (2006) war man allerdings optimistisch, dass es auch im Raum Osnabrück eine Reihe von Unternehmen gibt, die nicht nur über attraktive Außenanlagen verfügen sondern diese auch gern im Rahmen des Wettbewerbes präsentieren.
Dass diese Hoffnung berechtigt war, zeigte sich dann wenige Monate später: Bewerbungen unterschiedlichster Firmen und Institutionen – vom Krankenhaus über Logistik-Unternehmen, Inkassobüro, Motorradhändler, Möbeltischlerei, Friseursalon, Wellness-Farm, Werbemittelproduzent bis zur Matratzenfabrik und zum Verlagshaus gingen bei den Organisatoren ein. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Wettbewerbsträger, hatte nun die schwierige Aufgabe die eingereichten und sehr unterschiedlichen Objekte vor Ort zu begutachten und zu bewerten. Bereits bei den Besichtigungen wurde deutlich, dass die beteiligten Unternehmen zu Recht stolz auf ihre Außenanlagen waren und den Wettbewerb sehr ernst nahmen. So ließen es sich in den allermeisten Fällen die Geschäftsführer der kleineren wie auch der großen Firmen nicht nehmen, die Kommission persönlich durch ihre Anlagen zu führen. In den Gesprächen mit den Unternehmern wurde deutlich, dass viele der FirmenGärten im Laufe mehrerer Jahre nach und nach entstanden sind.
In Anlehnung an die Wettbewerbe in Hannover und Bremen wurden die FirmenGärten in den Kategorien:
- Gestaltung
- Soziale Wirkungen und Nutzung sowie
- Ökologie
beurteilt.
Neben den Gewinnern in den drei Kategorien wurden die drei Erstplazierten in der Gesamtwertung ausgezeichnet sowie ein Sonderpreis "Energie vergeben, sodass von 40 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen sieben Unternehmen ausgezeichnet wurden.





