Das Rathaus in Osnabrück.

Integrationslotsen

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Das Projekt "Integrationslotsinnen und Integrationslotsen" wurde im Mai 2005 begründet. Es wurde zunächst als Pilotprojekt in der Stadt und im Landkreis Osnabrück unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Wulff durchgeführt und danach landesweit in Niedersachen verwirklicht.

Ausbildung

Die Ausbildung der Integrationslotsinnen und Integrationslotsen erfolgt an der Volkshochschule Osnabrück. Das Curriculum für diese Basisqualifizierung wurde von Christina Müller-Wille (Arbeiterwohlfahrt) entwickelt. Die Inhalte sind in einem Handbuch "Integration lotsen" dargestellt. Der Basisqualifizierung schließt sich eine Begleitung und organisatorische Unterstützung der ausgebildeten Integrationslotsinnen und Integrationslotsen an.

Die Integrationslotsen in Osnabrück (ILOS)

Die Integrationslotsinnen und Integrationslotsen in Osnabrück kommen aus Brasilien, China, Deutschland, Eritrea, Indien, Kasachstan, Kosovo, Kurdistan, Marokko, Moldawien, Pakistan, Panama, Peru, Polen, Portugal, Russland, Sri Lanka, Türkei, Ukraine, Usbekistan und Vietnam. Alle ILOS sind ehrenamtlich tätig und leisten freiwillige Arbeit. Sie unterstützen neue Bürger und helfen ihnen, in der Stadt Osnabrück ihr Zuhause zu finden. Sie möchten ein besseres Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund erreichen und stellen ihre Zeit und Kraft in den Dienst der Allgemeinheit. Die ILOS sind in einem Netzwerk organisiert und treffen sich monatlich zum Erfahrungsaustausch.

Der Einsatz als ILOS

ILOS helfen bei der Orientierung in der neuen Umgebung, bei allen Alltagsfragen in der neuen Heimat, bei familiären, erzieherischen und sonstigen Problemen. Sie helfen beim Erwerb der deutschen Sprache. Sie bieten Begleitung zu Behörden, Institution, Schulen, Ärzten an. Sie beraten bei der Wohnungssuche und bei Mietproblemen. ILOS vermitteln zwischen den Kulturen und in Konfliktsituationen.

ILOS behandeln alle Informationen grundsätzlich vertraulich.

Geschäftsführung der ILOS

Miroslav Rafinski von der Leitstelle für Integration hat die Aufgabe der Geschäftsführung des ILOS-Netzwerkes mit den Arbeitsgruppen, Workshops und sonstigen Veranstaltungen übernommen. Die Leitstelle für Integration wurde im Jahr 2006 eingerichtet. Sie ist Bindeglied zwischen der Stadt Osnabrück und den ausgebildeten Integrationslotsen. Die Leitstelle organisiert die Annahme sowie Vermittlung von Anfragen und Aufträgen für den Einsatz. Die Leitstelle organisiert Fortbildungen nach dem Bedarf der ILOS. Die Leitstelle repräsentiert die ILOS bei ihrem Auftreten als Gruppe in der Öffentlichkeit und beantwortet Anfragen zu dieser Thematik. Vor der Ausbildung neuer ILOS im Rahmen der Basisqualifizierung lädt die Leitstelle zu einem Gespräch ein, in dem die Kursteilnehmer von den Dozenten und der Leitstelle für Integration sowie von bereits tätigen ILOS über ihre Aufgaben informiert werden.

 

Über die Leitstelle für Integration:

Miroslaw Rafinski
Beratung auf deutsch und polnisch
Rathaus
Bierstr. 29/31
Raum 30
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 323-4508
Fax: 0541 323-15 4508

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