Der Sprössling einer Stahlarbeiterfamilie wurde 1935 in Barrow Hill bei Chesterfield (Derbyshire) geboren. Die Ausbildung bei den Staveley Eisenwerken unterbrach er, um seinen Militärdienst zu absolvieren. Nach der Grundausbildung in England wurde er im August 1954 nach Osnabrück versetzt und in den Quebec Barracks stationiert. 1956 wurde er ausgemustert er kehrte nach Großbritannien zurück.
Um die Zeit in Osnabrück zu dokumentieren, kaufte sich Michael Cherry an der Lotter Straße eine Kleinbildkamera. Mit seiner Agfa Solinette hielt er zahlreiche Erinnerungen im Bild fest. 2007 bis 2009 kommentierte er im Rückblick seine Momentaufnahmen, die für ein typisches Soldatendasein in der Osnabrücker Garnison stehen. Sie erzählen von einem Leben zwischen Drill und Routine. Sie zeigen zwischenmenschliche Begegnungen. Und sie kontrastieren "Kriegsspiele" mit einer Welt, die noch die Wunden des Zweiten Weltkrieges trägt.
Originalobjekte zur Geschichte der britischen Garnison und Erläuterungen zur Konversion runden die Präsentation ab. Sie ergänzt die Fotoausstellung drawdown/Der Abzug im Hauptgebäude.







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