Das Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim hat im Auftrag des Landes Niedersachsen eine "Modellgestützte Abschätzung von Luftschadstoffkonzentrationen - Voruntersuchung zum Luftreinhalte- und Aktionsplan" durch ein Freiburger Ingenieurbüro (IVU) erstellen lassen. Dort zeigt sich, dass die am stärksten mit Feinstaub und Stickstoffdioxid belasteten Straßenzüge hinsichtlich des PM10 innerhalb des Ringes und auf den Ein- und Ausfallstraßen Osnabrücks anzutreffen sind.
In 2010 wurden die Grenzwerte für Feinstaub eingehalten. Jedoch gab es weiterhin an der Verkehrsstation eine Überschreitung des Jahresmittelwertes von Stickstoffdioxid. Aus diesem Grunde wurde eine Überarbeitung des Luftreinhalte- und Aktionsplans (2008) erforderlich. Zu diesem Zwecke erfolgte eine neue Modellrechnung (Modellgestützte Voruntersuchungen zur Fortschreibung des Luftreinhalteplanes im Rahmen der NO2-Notifizierung, Osnabrück 05/2011), die auch eine Trendberechnung für das Jahr 2015 enthält.