Besonders seit Anfang der 90er Jahre sorgen japanische Filme auf internationalen Festivals für Furore und untermauern den Ruf des japanischen Films als einem der innovativsten und aufregendsten der Welt. Dennoch gelangen nur sehr wenige Filme in deutsche Kinos. Dem wirkt das Festival alle zwei Jahre im November mit einem möglichst breiten Querschnitt des aktuellen japanischen Filmschaffens entgegen.
Es werden Filme präsentiert, die erst vor wenigen Monaten entstanden sind und daher einen frischen, unmittelbaren Eindruck von der aktuellen gesellschaftlichen Wirklichkeit Japans vermitteln. Dabei sind renommierte Regisseure ebenso vertreten wie junge Talente. Zwar erschwert die "Andersartigkeit" vieler japanischer Filme zunächst den Zugang, ermöglicht bei genug Offenheit aber einen lohnenden Blick auf eine immer noch sehr fremde Kultur.
Das Festival ist ein Ort der Begegnung, in dessen Atmosphäre das Publikum dazu angeregt wird, das Filmprogramm im Gespräch miteinander zu vertiefen. Darüber hinaus werden etwa in Workshops und Ausstellungen kulturelle Werte des Landes vermittelt.








Ihre Meinung