Auch Schulklassen, die Interesse an bestimmten Themen haben, sind herzlich willkommen. Aus organisatorischen Gründen wird darum gebeten, sich frühzeitig mit dem Kulturgeschichtlichen Museum unter Telefon 0541 323-2207 in Verbindung zu setzen.
Programm:
Nach der Sommerpause geht es am 15. September unter dem Titel "Alltag im zerstörten Osnabrück der unmittelbaren Nachkriegszeit und Erinnerungskultur" weiter. In der Veranstaltung fasst Thorsten Heese, Kurator der Stadtgeschichte am Kulturgeschichtlichen Museum, die wichtigsten Ergebnisse aus den Sitzungen Januar bis April 2010 zur Nachkriegsgeschichte der Jahre 1945 bis 1965 zusammen. Sie sollen im Oktober auf einer deutsch-französischen Tagung der Universität Rouen zur vergleichenden Geschichte der Nachkriegsjahre präsentiert werden.
Wie verbrachten die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in der Kriegs- und Nachkriegszeit ihre Freizeit? Vereine, Parteiorganisationen, Ausflugs- und Tanzlokale, Hörfunk und Fernsehen sowie Freizeit und Propaganda sind die Stichworte des Gesprächs "Freizeit" am 27. Oktober.
Die Kinowelt hat ihre besondere Faszination, ist aber auch anfällig für ideologische Manipulation. Die Fragen in der Arbeitskreissitzung "Die ‚heile Welt’ des Kinos" am 17. November kreisen um erste Kinoerlebnisse, Stummfilme und das Kino als Propaganda-Ort in der NS-Zeit.
In der Arbeitssitzung "Freizeit und Kino" am 15. Dezember werden die Ergebnisse der drei vorhergegangenen Sitzungen vertieft.


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