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Lernort Museum 

Schule im Museum - Museum macht Schule

Geschichtsunterricht im Kulturgeschichtlichen Museum

Schüler präsentieren Kultur der Zwanzigerjahre
Schüler präsentieren "Kultur der Zwanzigerjahre"
Schule im Museum - Museum macht Schule
Rundgang durch das Museum
Rundgang durch das Museum
Schule im Museum - Museum macht Schule
 
Nach der Neukonzeption seiner stadtgeschichtlichen Ausstellungsbereiche widmet sich das Kulturgeschichtliche Museum verstärkt der Vermittlungsarbeit. Diese soll über das bestehende Angebot (zum Beispiel Führungen) hinaus erweitert werden. Ziel ist, sich in der Osnabrücker Schullandschaft als attraktiver außerschulischer Lernort für den regionalhistorisch orientierten Geschichtsunterricht zu etablieren.

Um die Formen einer solchen zukunftsorientierten Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum zu erproben, haben das Kulturgeschichtliche Museum und das Abendgymnasium Sophie Scholl in dem Projekt "Schule im Museum - Museum macht Schule" erfolgreich eine solche Kooperation ausprobiert.

Nach einer ersten gemeinsamen Orientierungsphase, in welcher der Rahmen der Kooperation abgesteckt wurde, begann ein mehrmonatiger Modellversuch. Zwei Geschichtskurse des Jahrgangs 12 verlegten ihren regulären Geschichtsunterricht vollständig in das Museum am Wall, um dort über die Geschichte des 20. Jahrhunderts zu arbeiten. Die Schüler zeigten sich von Beginn an hoch motiviert und nahmen ihre Aufgabe sehr ernst. Schon beim ersten Rundgang durch die Dauerausstellung war zu spüren, wie "der Funke" übersprang. Danach wurden nur wenige Minuten gebraucht, um, inspiriert durch die authentischen historischen Objekte, ein Thema zu finden, das in den kommenden Wochen in Einzel- oder Gruppenarbeit umfassend erarbeitet werden sollte. Neben Phasen selbstständiger Arbeit und Recherche standen Gruppen- und Plenarsitzungen auf dem Programm. Das Team des Museums begleitete die Kurse und Lehrkräfte dabei kompetent, half bei der Suche nach weiteren Materialien und beriet die Schüler in historischen und methodischen Fragen.

Am Ende des Modellversuches stellten die Gruppen ihre Arbeitsergebnisse vor. Aufwändige, abwechslungsreich gestaltete Powerpointpräsentationen gehörten ebenso dazu wie historische Kostüme und Gesangseinlagen. Der Internationale Museumstag 2006 bot einigen Gruppen zudem die Gelegenheit, ihre Arbeit auch einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Die hohe Motivation und Zufriedenheit war den jungen Menschen förmlich anzusehen. Das fand nicht zuletzt seinen Niederschlag in den guten Zensuren.

Mit seiner Stadtgeschichtlichen Dauerausstellung zur über 1200-jährigen Geschichte von Stadt und Region Osnabrück ist das Kulturgeschichtliche Museum in der Lage, jedes lehrplanrelevante Thema kompetent und umfassend zu bedienen. Bei Interesse an einer Schulkooperation zum "Geschichtsunterricht im Museum" können Schulen unter den Telefonnummern 0541 323-2064 oder -4435 Kontakt mit dem Museum aufnehmen.

Lesetipps:

  • "Das Museum ist jetzt unser Geschichtsbuch". Unterricht in der Villa Schlikker, in: NOZ, 6. Dezember 2005
  • Lehrreich und inspirierend. Gymnasiasten haben die Villa Schlikker zu ihrem Lernort gemacht, in: NOZ, 20. Juli 2006
  • Das Museum ist jetzt unser Geschichtsunterricht, in: Spätlese 9, Abendgymnasium Osnabrück im Schuljahr 2005/ 06, S. 33ff.
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