Das Rathaus in Osnabrück.

Leistungsarten

Hilfe zur Pflege kann gewährt werden

  1. im häuslichen Bereich
  2. in teilstationärer Form (zum Beispiel Tages- oder Nachtpflege)
  3. als Kurzzeitpflege
  4. als stationäre Dauerpflege in einem Heim

1. Häusliche Pflege

Die häusliche Pflege umfasst drei Leistungsvarianten:

  1. Pflegegeld

    Pflegestufe I: monatlich 235 Euro
    Pflegestufe II:  monatlich 440 Euro
    Pflegestufe III:  monatlich 700 Euro

    In diesen Fällen wird die Pflege von nahestehenden Angehörigen/Verwandten, aber auch von Nachbarn oder Bekannten übernommen und mit dem Pflegegeld abgegolten.
  2. Pflegesachleistungen

    Der Pflegebedürftige beauftragt einen professionellen Pflegedienst mit der Pflege, die Abrechnung erfolgt über die Pflegekasse beziehungsweise (oder ergänzend) den Sozialhilfeträger.

    Höhe der Pflegesachleistung:
    Pflegestufe I: monatlich bis zu 450 Euro
    Pflegestufe II: monatlich bis zu 1.100 Euro
    Pflegestufe III: monatlich bis zu 1.550 Euro
    Härtefälle: monatlich bis zu 1.918 Euro
  3. Kombinationsleistung

    Der Pflegebedürftige nimmt die Pflegesachleistung nur teilweise in Anspruch und erhält daneben ein anteiliges Pflegegeld.

2. Tages-/Nachtpflege:

Der Pflegebedürftige wird tagsüber bzw. nachts in einer Pflegeeinrichtung versorgt und kehrt abends/morgens in die eigene Wohnung zurück; die Höhe der Leistung entspricht der der Pflegesachleistung im häuslichen Bereich.

3. Kurzzeitpflege:

Wenn häusliche Pflege vorübergehend nicht erbracht werden kann (zum Beispiel im Anschluss an eine stationäre Behandlung oder in sonstigen Krisensituationen), besteht für vier Wochen je Kalenderjahr die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Kurzzeitpflege in einer stationären Einrichtung. Die Leistung ist begrenzt auf 1.550 Euro jährlich .

4. Dauerpflege in einem Heim:

Der Pflegebedürftige wird vollstationär in einem Heim versorgt und erhält von der Pflegekasse im Versicherungsfall monatlich:

Pflegestufe I: 1.023 Euro
Pflegestufe II: 1.279 Euro
Pflegestufe III: 1.550 Euro
Härtefall: 1.918 Euro

Heimbewohner mit Anspruch auf Sozialhilfe haben ihre Einkünfte in voller Höhe zur Kostendeckung einzusetzen; Sie erhalten für Ihren persönlichen Bedarf einen Barbetrag, der sich zurzeit auf monatlich 103,14 € beläuft.

Pflegestufe "0":

Das Pflegeversicherungsgesetz sieht Leistungen unterhalb der Pflegestufe I nur in Fällen mit sog. "erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz" vor.

Es ist aber möglich, das in anderen Fällen ein Pflegebedarf von unter 45 Minuten täglich besteht und abgedeckt werden muss. Dann kann ein Anspruch auf Sozialhilfe gegeben sein. Es empfiehlt sich aber dringend, in solchen Fällen Kontakt mit dem Sozialamt aufzunehmen, bevor finanzielle Verpflichtungen zur Sicherung der pflegerischen Versorgung eingegangen werden.

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