Seit nunmehr zehn Jahren veranstaltet das Kulturgeschichtliche Museum der Stadt Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. die Reihe "Werkgespräche". Angesichts dieses Jubiläums bietet das etablierte Kunstgespräch vor dem Original in der aktuellen Saison einen bunten Strauß unterschiedlicher Themen. Angesichts flämischer Malerei, Dürer-Grafik und mittelalterlicher Osnabrücker Gold- und Silberschmiedearbeiten wird die Bandbreite der kunsthistorischen Sammlungen des Museums sichtbar. Neu in der Reihe ist "Ihr Kunstwerk". Bei dieser Veranstaltung werden künftig Werke aus Osnabrücker Privatsammlungen von den Fachleuten des Museums vorgestellt und kunsthistorisch näher 'unter die Lupe genommen'. Zudem wird mit dem aktuellen Angebot noch ein weiteres Jubiläum gefeiert: Die Kulisse der Werkgespräche bietet die "Sammlung Gustav Stüve", deren Stiftung 2011/12 100 Jahre zurückliegt.
Zu den Schätzen der Osnabrücker Museen gehört die "Sammlung Gustav Stüve". 1912 wurde die kunsthistorisch bedeutende Gemäldesammlung des Regierungspräsidenten Gustav Stüve (1833-1911) erstmals ausgestellt. Den Schwerpunkt bildet die niederländische und flämische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts. Seit 2002 präsentiert das Kulturgeschichtliche Museum die Bilder wieder als geschlossene Sammlung.
Um der Öffentlichkeit diese und andere kunsthistorische Kostbarkeiten des Museums in ihrer Vielschichtigkeit näher zu bringen, veranstaltet das Kulturgeschichtliche Museum in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein regelmäßig die "Werkgespräche in der Sammlung Gustav Stüve".
Zwischen Oktober und April wird in der Regel an jedem ersten Mittwoch im Monat ein besonderes Thema oder Kunstwerk vorgestellt. Veranstaltungsort ist die "Sammlung Gustav Stüve" im Obergeschoss des Kulturgeschichtlichen Museums.
Jede Einzelveranstaltung kostet 2 Euro (alle sieben Termine 10 Euro). Mitglieder Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. können kostenfrei teilnehmen.