Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation Direkt zur Sucheingabe

Sammlung Gustav Stüve 

Werkgespräche 2011/12

Kunst und Geschichte im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück

Das Kulturgeschichtliche Museum
Seit nunmehr zehn Jahren veranstaltet das Kulturgeschichtliche Museum der Stadt Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. die Reihe "Werkgespräche". Angesichts dieses Jubiläums bietet das etablierte Kunstgespräch vor dem Original in der aktuellen Saison einen bunten Strauß unterschiedlicher Themen. Angesichts flämischer Malerei, Dürer-Grafik und mittelalterlicher Osnabrücker Gold- und Silberschmiedearbeiten wird die Bandbreite der kunsthistorischen Sammlungen des Museums sichtbar. Neu in der Reihe ist "Ihr Kunstwerk". Bei dieser Veranstaltung werden künftig Werke aus Osnabrücker Privatsammlungen von den Fachleuten des Museums vorgestellt und kunsthistorisch näher 'unter die Lupe genommen'. Zudem wird mit dem aktuellen Angebot noch ein weiteres Jubiläum gefeiert: Die Kulisse der Werkgespräche bietet die "Sammlung Gustav Stüve", deren Stiftung 2011/12 100 Jahre zurückliegt.

Mittwoch, 7. März 2012, 16.30 Uhr, Sammlung Gustav Stüve

Profane Goldschmiedekunst des Mittelalters und der Frühen Neuzeit: Das Osnabrücker Ratssilber

Thorsten Heese
In Osnabrück – wie auch in anderen Städten – sammelte der Stadtrat wertbeständige Goldschmiedearbeiten. Bei festlichen Anlässen wurden sie auf Anrichten oder in geöffneten Schränken stolz präsentiert. Neben Repräsentationszwecken diente das Ratssilber als Geldanlage. Zudem war es üblich, hochgestellten Gästen oder wichtigen Vertragspartnern der Stadt ein Geschenk aus dem Ratssilber zu machen. Dabei war eine Gegengabe ein Gebot der Höflichkeit. So kamen Osnabrücker Goldschmiedearbeiten in andere Ratsschätze und umgekehrt. Der Osnabrücker Ratsschatz ist – neben Emden – der einzige, der in Norddeutschland über die Jahrhunderte erhalten blieb. Sein wertvollstes Stück ist der berühmte Kaiserpokal.

Mittwoch, 2. Mai 2012, 16.30 Uhr, Sammlung Gustav Stüve

Ihr Kunstwerk: David Ryckaerts "Flucht der Heiligen Familie"

Karsten Hinrichs
In der neuen Reihe "Ihr Kunstwerk" möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, Kunstwerke aus Ihrer privaten Sammlung im Museum einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Wir ordnen Ihr Bild kunsthistorisch ein. Dieses Mal geht es um die "Flucht der Heiligen Familie" des flämischen Malers David Ryckaert (1612–1662).

Die "Sammlung Gustav Stüve"

Gustav Stüve (1833-1911)
Gustav Stüve (1833-1911)
Zu den Schätzen der Osnabrücker Museen gehört die "Sammlung Gustav Stüve". 1912 wurde die kunsthistorisch bedeutende Gemäldesammlung des Regierungspräsidenten Gustav Stüve (1833-1911) erstmals ausgestellt. Den Schwerpunkt bildet die niederländische und flämische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts. Seit 2002 präsentiert das Kulturgeschichtliche Museum die Bilder wieder als geschlossene Sammlung.

Um der Öffentlichkeit diese und andere kunsthistorische Kostbarkeiten des Museums in ihrer Vielschichtigkeit näher zu bringen, veranstaltet das Kulturgeschichtliche Museum in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein regelmäßig die "Werkgespräche in der Sammlung Gustav Stüve".

Zwischen Oktober und April wird in der Regel an jedem ersten Mittwoch im Monat ein besonderes Thema oder Kunstwerk vorgestellt. Veranstaltungsort ist die "Sammlung Gustav Stüve" im Obergeschoss des Kulturgeschichtlichen Museums.

Jede Einzelveranstaltung kostet 2 Euro (alle sieben Termine 10 Euro). Mitglieder Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. können kostenfrei teilnehmen.
Weitere Informationen:
 
Öffnungszeiten:
mittwochs bis freitags 11 bis 18 Uhr
samstags und sonntags 10 bis 18 Uhr

Kulturgeschichtliches Museum und Felix-Nussbaum-Haus

Lotter Straße 2
49078 Osnabrück

Telefon: 0541 323-2207
Fax: 0541 323-2739
museumosnabrueck.de

Zurück   Seitenanfang