Stadtgespräche 2012
Geschichte und Geschichten im Kulturgeschichtlichen Museum der Stadt Osnabrück
In der aktuelle Reihe "Stadtgespräche", die das Kulturgeschichtliche Museum der Stadt Osnabrück wie gewohnt in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. veranstaltet, werden unterschiedliche Aspekte der über zwölfhundertjährigen Geschichte der Stadt beleuchtet. Dabei gibt es zwei Schwerpunkte. Zum einen wird im Rahmen des Jahresthemas "Würde" die Situation von Kindern in der Geschichte näher betrachtet. Zum anderen steht die Migrationsgeschichte Osnabrücks im Vordergrund.
Mittwoch, 15. Februar 2012, 16.30 Uhr, Villa Schlikker
Migrationsgeschichte als Lokalgeschichte: Osnabrück im Wanderungsgeschehen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Jochen Oltmer
Welche Wanderungsbewegungen prägten die Osnabrücker Geschichte? Warum wurden Osnabrück und das Osnabrücker Land Ausgangspunkt oder Ziel von Migrationen unterschiedlichster Form und Größe? Diese Fragen stehen im Vordergrund des Vortrags von Jochen Oltmer, der nicht nur die räumlichen Massenbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts betrachtet, sondern auch die Vielfalt des kleinräumigen Wanderungsgeschehens in den Blick nimmt.
Donnerstag, 22. März 2012, 18 Uhr,
Felix-Nussbaum-Haus, Saal
Kindheit in der "Wüste"
Maik Grawenhoff
Der Autor erzählt auf unterhaltsame Weise aus seiner Kindheit, die er in den 1970er Jahren im Osnabrücker Stadtteil "Wüste" verbrachte. Es geht um die ganz alltäglichen 'wunderbaren' Dinge, aufregende Beobachtungen und das Erleben von Vertrautheit und fürsorglicher Liebe der Großeltern. "Berühmtheiten" wie die Springbrötchen oder Udo Lattek fehlen dabei ebenso wenig wie Opas Kohlenkeller oder Omas Trockenhaube.
Mittwoch, 25. April 2012, 16.30 Uhr, Museum, Villa Schlikker
Die Entwicklung des Osnabrücker Fernmeldewesens seit 1887
Egon Bode
1887 begann in Osnabrück das Zeitalter des Telefons. In dem Jahr wurde der Fernsprechverkehr mit zunächst 32 Apparaten in Betrieb genommen. Seitdem hat sich die Telekommunikation drastisch verändert. Egon Bode erlebte selbst als Postangestellter aktiv die Entwicklung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Seine persönlichen Erfahrungen ergänzt er durch einen historischen Rückblick auf die Anfänge des Fernmeldewesens im 19. Jahrhundert.
Jede Einzelveranstaltung kostet 2 Euro (alle sieben Termine 10 Euro). Mitglieder Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. können kostenfrei teilnehmen.
Weitere Informationen:
Öffnungszeiten:
mittwochs bis freitags 11 bis 18 Uhr
samstags und sonntags 10 bis 18 Uhr
Kulturgeschichtliches Museum und Felix-Nussbaum-Haus
Lotter Straße 2
49078 Osnabrück
Telefon: 0541 323-2207
Fax: 0541 323-2739
museum
osnabrueck.de