Neben den in Osnabrück bekannten Radwegen, Radfahrstreifen oder Schutzstreifen sieht der Radverkehrsplan auch innovative Elemente für den Radverkehr vor, die in anderen Städten bereits getestet wurden und sich bestens bewährt haben.
Hierzu gehören Maßnahmen, die Radfahrer an Ampeln besser schützen: zum Beispiel der ARAS (Aufgeweiteter Rad-Aufstell-Streifen), der die Radler an Kreuzungen vor den wartenden Autoverkehr bringt.
ARAS und gestaffelte Haltlinien sorgen dafür, dass
- Radfahrer von Kraftfahrern besser gesehen werden können,
- mit dem kleinen Vorsprung das Anfahren sicherer wird und
- Radfahrer in einem geringeren Maße Abgasen ausgesetzt sind.
Ein Beispiel für die radfahrfreundliche Umgestaltung einer Kreuzung ist der Rißmüllerplatz. Hier wurden viele der neuen Elemente eingesetzt, der Komfort und die Verkehrssicherheit für Radfahrer hat sich seitdem erhöht. Die Gestaltung einer weiteren Kreuzung, der "Hasetorkreuzung", ist übrigens ein "Best Practise-Beispiel" auf der Internetseite des Nationalen Radverkehrsplans.




