Das Rathaus in Osnabrück.


Einladung von Besuchern aus dem Ausland

Das Visum wird von der zuständigen Auslandsvertretung der Bundesrepublik Deutschland (Botschaft oder Generalkonsulat) erteilt. Die Auslandsvertretungen verlangen für die Erteilung eines Besuchervisums regelmäßig die Vorlage einer Verpflichtungserklärung nach amtlichem Vordruck, sofern der Besucher die Sicherung seines Lebensunterhalts einschließlich eines ausreichenden Krankenversicherungsschutzes für die Dauer des Besuchsaufenthaltes sowie ausreichende Mittel für die Rückreise dort nicht nachweisen kann. Die Verpflichtungserklärung geben Sie als einladende Person gegenüber der Ausländerbehörde ab.

Allgemeine Hinweise:

  • Sie verpflichten sich, die Kosten für den Lebensunterhalt der Besucherin beziehungsweise des Besuchers zu tragen. Das bedeutet, Sie haben sämtliche öffentlichen Mittel zu erstatten, die für den Lebensunterhalt einschließlich der Versorgung mit Wohnraum und der Versorgung im Krankheitsfall und bei Pflegebedürftigkeit oder für die Rückreise gegebenenfalls aufgewendet werden müssen (§ 68 Absatz. 1 Aufenthaltsgesetz).
  • Die Unterschrift des sich verpflichtenden Gastgebers muss amtlich beglaubigt werden. Eine persönliche Vorsprache ist deshalb erforderlich. Das Original der Verpflichtungserklärung wird Ihnen ausgehändigt.
  • Der ausländische Gast muss bei der Auslandsvertretung eine Reisekrankenversicherung nachweisen. Diese kann im Ausland oder von Ihnen als Gastgeber im Bundesgebiet abgeschlossen werden.
  • Das Schengenvisum für Besucher wird für maximal 90 Tage erteilt. Die Besucherin oder der Besucher muss das Visum bei der deutschen Auslandsvertretung vor der Einreise für den Zeitraum beantragen, den er tatsächlich in Deutschland verbringen möchte. Bitte weisen Sie Ihren Gast darauf hin, dass eine Verlängerung des Visums in Deutschland in der Regel nicht möglich ist.

Ausführliche Informationen zu ausländerrechtlichen Themen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums des Innern.

Neuerung:

Eine Verpflichtungserklärung darf nur ausgestellt werden, wenn der Lebensunterhalt sichergestellt werden kann! Ein Visum kann auch ohne Verpflichtungserklärung bei der deutschen Botschaft beantragt werden, wenn der Besucher selbst nachweist, dass sein Lebensunterhalt sichergestellt ist.

Ausführliche Informationen zu ausländerrechtlichen Themen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums des Innern.

Benötigte Unterlagen:

In der Regel sind folgende Angaben und Unterlagen erforderlich:
  • persönliche Daten des Besuchers (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Passnummer und Heimatadresse) gültiger amtlicher Ausweis (Personalausweis/Reisepass) des Einladenden.
  • Einkommensnachweise der einladenden Person für die letzten drei Monate (zum Beispiel Gehaltsnachweis, Rentenbescheid, bei Selbständigen und freiberuflich tätigen Personen: Bescheinigung des Steuerberaters (Abschluss des letzten Jahres, vom Steuerberater unterschrieben und abgestempelt, Bescheinigung über den Bezug von Arbeitslosengeld, bei Stipendiaten aktuellen Bewilligungsbescheid).
  • Nachweis über die von der einladenden Person zu zahlende monatliche Miete (Kontoauszug) beziehungsweise bei Eigentum: Kaufvertrag/Grundbuchauszug und Kontoauszüge über die Darlehensbelastung.
  • ggf. Nachweis über Krankenversicherungsschutz des Besuchers

Rechtsgrundlagen:

§ 68 Aufenthaltsgesetz

Gebühren:

Bearbeitungsgebühr pro Einladung: 25 Euro

Weitere Informationen:
 

Öffnungszeiten:

montags und freitags: 8 bis 12 Uhr
dienstags: 8 bis 16
donnerstags: 8 bis 17.30 Uhr
mittwochs: geschlossen

Ansprechpartner:

Buchstaben A – K

Frau Y. Dransmann
Stadthaus 1
Zimmer 129
Natruper-Tor-Wall 2
49076 Osnabrück
Telefon: 0541 323-4610
Fax: 0541 323-4189

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