Eine intensive Zusammenarbeit zwischen Schulen und Kultureinrichtungen entspricht den Forderungen nach einer verstärkten "Öffnung von Schulen" und dem Wunsch, Kinder und Jugendliche schon sehr früh an Museen und andere Kulturinstitutionen heranzuführen. In Zukunft werden sich durch die größere Eigenständigkeit von Schulen und den Ausbau von Ganztagsangeboten neue Chancen für eine Kooperation zwischen "Schule und Kultur" ergeben.
In Osnabrück sind die beiden Bereiche bereits eng miteinander verzahnt. So ist zum Beispiel die städtische Musik- und Kunstschule in 40 Schulen der Stadt vertreten, und jährlich besuchen rund tausend Schulklassen die städtischen Museen und Kultureinrichtungen.
Obwohl die Bilanz der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Kultureinrichtungen in Osnabrück positiv ausfällt, soll das bislang Erreichte durch neue Angebote und Projekte weiter ausgebaut werden. Bei diesem Prozess übernimmt die Koordinierungsstelle "Schule und Kultur" die Funktion eines zentralen Service- und Informationszentrums für beide Bereiche.
Als Auftaktveranstaltung für die Arbeit der Koordinierungsstelle diente im Herbst 2004 die Messe "Kultur trifft Schule", auf der sich alle Kultureinrichtungen mit ihren Kreativangeboten für Schulen vorstellen konnten. Wegen des großen Erfolgs fand diese Messe im Oktober 2006 erneut statt und soll künftig regelmäßig im Abstand von zwei Jahren wiederholt werden. Über das Projekt "Kunst und Schule" vermittelt die Koordinierungsstelle Künstler in Osnabrücker Schulen. Daneben gibt die Koordinierungsstelle Gutscheinhefte für Schüler aller Jahrgangsstufen heraus, die Tickets für kostenlose Museumsbesuche und Schnupperangebote für Kultureinrichtungen enthalten. Seit Februar 2005 verschickt die Koordinierungsstelle viermal im Jahr "Schultüten" mit Kulturinformationen für Schulen im Landkreis und in der Stadt Osnabrück. Die Schultüten werden in den Schulen von den dort benannten "Kultur-Kontakt-Personen" im Empfang genommen und an interessierte Kollegen verteilt.

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