Mit dem Rad aus der Innenstadt hinaus in das Umland zu fahren, ohne nur Straßen zu benutzen? Die "Grünen Finger" in Osnabrück machen es möglich. Sie gliedern die stark besiedelten Gebiete und sind wichtige Elemente der wohnungsnahen Erholung. Die "Grünen Finger" verbessern das Stadtklima und bieten Lebensräume für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen. "Grüne Finger" wie die Auen des Sandbachtals oder das Nettetal verbinden die Innenstadt mit der Landschaft am Stadtrand.
Die "Grünen Finger" zu erhalten, hat in Osnabrück langjährige Tradition. Bereits 1926 legte der damalige Stadtbaurat Lehmann in einem Generalbebauungsplan für die Stadt Osnabrück fest, dass die "von Natur aus gegebenen Grüngebiete" mit den innerstädtischen Freiflächen zu verbinden seien. Der Flächennutzungsplan aus dem Jahr 2001 übernahm diese Grundsätze für die Stadtentwicklung und legt fest, dass die "Grünen Finger" erhalten bleiben.