In den siebziger und achtziger Jahren entstanden vor dem Hintergrund der Friedensbewegung Initiativen, die sich für friedenspolitische und lokal-historische Themenstellungen einsetzten und zugleich für eine interkulturelle und interreligiöse Verständigung engagierten.
Diese Bürgerinitiativen, Gesellschaften und Vereine waren der Motor und die Basis für die künftige Friedensarbeit in Osnabrück. Von hier gingen beispielsweise die Impulse aus, das Vermächtnis bedeutender Osnabrücker Persönlichkeiten aufzuarbeiten und in profilgebenden Einrichtungen zu pflegen – so etwa im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum oder im Felix-Nussbaum-Haus.
Die Einrichtungen, Vereine und Initiativen bilden durch ihre zahlreichen thematischen Schnittstellen ein Netzwerk der Friedenskultur, in dem sich die Einzelnen in Kooperationen konstruktiv ergänzen. Das Osnabrücker Friedensforum, zu dem Einrichtungen, politische Vertreter und freie Träger gehören, ist ein wichtiger Baustein. Zu diesem Netzwerk gehören auch die allgemein- und berufsbildenden Schulen Osnabrücks mit ihrem breit gefächerten friedenskulturellen Engagement. Im Rahmen von Großprojekten, wie zum Beispiel den Wochen der Kulturen, dem Afrika-Festival oder Veranstaltungsreihen zur Gedenkkultur, können diese Kooperationen praktisch umgesetzt werden. Hierdurch wird nicht nur der Dialog untereinander verfestigt, sondern Kräfte werden ergebnisorientiert gebündelt und somit eine größere Öffentlichkeit erreicht.
Weitere Informationen:
Fachbereich Kultur
Büro für Friedenskultur
Marienstraße 5/6
49074 Osnabrück
Parken:
Stadthaus-Garage, Nikolai-Garage
Busverbindung:
S10, 11, R11, 12, 13, 31, R31, 32, 33, E33, X150 - Heger Tor
Barrierefreiheit:
Behindertengerechtes Parken: nein
Behindertengerechter Zugang: ja, nur EG
Behindertengerechtes WC: nein