Diese Bürgerinitiativen, Gesellschaften und Vereine waren der Motor und die Basis für die künftige Friedensarbeit in Osnabrück. Von hier gingen beispielsweise die Impulse aus, das Vermächtnis bedeutender Osnabrücker Persönlichkeiten aufzuarbeiten und in profilgebenden Einrichtungen zu pflegen – so etwa im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum oder im Felix-Nussbaum-Haus.
Die Einrichtungen, Vereine und Initiativen bilden durch ihre zahlreichen thematischen Schnittstellen ein Netzwerk der Friedenskultur, in dem sich die Einzelnen in Kooperationen konstruktiv ergänzen. Das Osnabrücker Friedensforum, zu dem Einrichtungen, politische Vertreter und freie Träger gehören, ist ein wichtiger Baustein. Zu diesem Netzwerk gehören auch die allgemein- und berufsbildenden Schulen Osnabrücks mit ihrem breit gefächerten friedenskulturellen Engagement. Im Rahmen von Großprojekten, wie zum Beispiel den Wochen der Kulturen, dem Afrika-Festival oder Veranstaltungsreihen zur Gedenkkultur, können diese Kooperationen praktisch umgesetzt werden. Hierdurch wird nicht nur der Dialog untereinander verfestigt, sondern Kräfte werden ergebnisorientiert gebündelt und somit eine größere Öffentlichkeit erreicht.




