Vordemberge-Gildewarts künstlerisches Schaffen war von Anfang an durch Vielfältigkeit geprägt. Der geometrischen Abstraktion verpflichtet schuf er nicht nur Gemälde und Reliefs, Collagen und Fotomontagen, sondern er war ebenso ein bedeutender Typograph, Theater- und Bühnenmaler, Möbeldesigner und Innenarchitekt. Bis 1939 beteiligte er sich unter anderem an bedeutenden Ausstellungen in New York, Paris und London.
Für die Nationalsozialisten galt die Kunst Friedrich Vordemberge-Gildewarts nach der Machtergreifung 1933 als entartet. So wurden einige seiner Werke 1938 in München auf der Ausstellung "Entartete Kunst" gezeigt. 1937 emigrierte Vordemberge-Gildewart erst in die Schweiz und dann nach Amsterdam, wo er bis 1954 lebte. In diesem Jahr folgte seine Berufung an die Hochschule für Gestaltung in Ulm. Bis zu seinem Tod im Jahr 1962 war er dort Leiter der Abteilung für visuelle Kommunikation.
Friedrich Vordemberge-Gildewart wurde in Osnabrück beerdigt.

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