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Das Grafische Kabinett 

Das Grafische Kabinett

Forschung in mittelalterlicher Studierkammer

Das Grafische Kabinett - Plan von Daniel Libeskind, Bild eins
Plan Grafisches Kabinett
Das Grafische Kabinett - Plan von Daniel Libeskind, Bild zwei
Plan von Libeskind
Um die kostbare Dürer-Sammlung der Konrad Liebmann-Stiftung einer großen Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat das Kulturgeschichtliche Museum der Stadt Osnabrück ein Grafisches Kabinett eingerichtet. Neben rund 180 Arbeiten aus der Hand Albrecht Dürers werden in dem Grafischen Kabinett auch die rund 6000 Blatt umfassenden Grafikbestände des Museums aufbewahrt und in Wechselausstellungen präsentiert. Das Spektrum umfasst einen großen Bereich zur Topografie Osnabrücks und des Osnabrücker Landes, einen fast vollständigen Bestand von Blättern des berühmten Danziger Künstlers Daniel Chodowiecki sowie zahlreiche weitere Künstler aus unterschiedlichen Zeiten. In der Kollektion finden sich berühmte Namen wie Rembrandt, Hogarth, Barlach und Janssen, aber auch Künstlernamen, die mit Osnabrück verbunden sind.

Das Grafische Kabinett wurde vom Architekten des Felix-Nussbaum-Hauses, Daniel Libeskind, entworfen. Der Grundriss wurde der Form des Buchstabens "O" des altgotischen Alphabets nachempfunden. Zwischen den Linien dieses Buchstabens ensteht ein Innenraum, ähnlich einer mittelalterlichen Studierkammer, in dem die Werke betrachtet werden können.

Das Kabinett ist zweigeteilt und auf Rollen bewegbar. So sind unterschiedliche räumliche Anordnungen möglich, die das Grafische Kabinett vielfältig nutzbar machen: für individuelle Forschungsarbeiten ebenso wie für Gruppenseminare oder Ausstellungen.

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