Mit zusätzlichen Haltepunkten in Ostwestfalen wie beispielsweise Bielefelder Straße in Steinhagen und Quelle-Kupferheide beträgt heute die Gesamtfahrzeit circa 75 Minuten. Damit ist der Haller Willem rund 20 Minuten schneller unterwegs als in den 80er Jahren und bedient dennoch insgesamt 17 Bahnstationen zwischen den Endpunkten – für die Kommunen heißt das: Lebensqualität mit Gleisanschluss.
Der komfortable Talent-Zug durchfährt die Region mit Tempo 80 und holt die Menschen dort ab, wo sie zu Hause sind. Die Bahnanbindung von alten und neu entstandenen Siedlungen macht den Haller Willem als Nahverkehrsmittel attraktiv. Modernes Bahnmanagement bedeutet hier schon mehr als umweltfreundliche Mobilität. Durch den Haller Willem wird die Infrastruktur der angeschlossenen Gemeinden gestärkt.
Der Haller Willem verkehrt stündlich und bietet damit Anschluss an die Zentren Bielefeld und Osnabrück. Für die Stationen an der Strecke ergeben sich attraktive Fahrzeiten nach Osnabrück und Bielefeld. Beide Hauptbahnhöfe stehen jetzt für den Umstieg in den überregionalen Bahnverkehr als Alternativen zur Verfügung.
In Bielefeld ist und bleibt der Haller Willem in den Integralen Taktfahrplan Nordrhein-Westfalen (ITF) einbezogen. Dies gewährleistet abgestimmte Umstiege für alle wichtigen Verbindungen. Hierdurch, durch die festgelegte Fahrzeit auf der Gesamtstrecke und die gesamte Verkehrssituation in den Hauptbahnhöfen ist der Fahrplan des Haller Willem festgelegt. Bielefeld ist auch für Reisende aus dem südlichen Landkreis Osnabrück interessant für den Umstieg Richtung Hannover, Berlin und Ostdeutschland.
In Osnabrück bietet der ankommende Haller Willem folgende Anschlüsse: Stündlich zur Minute 36 an Norddeutschlands schnellste Regional Express-Linie nach Diepholz, Bremen und Bremerhaven. An den IC Richtung Münster, Ruhrgebiet und Köln (Minute 38) sowie an Züge Richtung Rheine mit Anschluss ans Emsland (Minute 38/49). Mit etwas längeren Übergangszeiten bestehen auch Verbindungen Richtung Hamburg und Nordsee.
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und der VerkehrsVerbund OstWestfalenLippe (VVOWL) als Aufgabenträger werden mit der NWB künftig versuchen, die Anschluss-Situation in Osnabrück weiter zu optimieren.





