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Israelisch-Palästinensische Kulturtage 

Israelisch-Palästinensische Kulturtage 1996

 
Noch immer bestimmt der politische Konflikt zwischen Israel und Palästina das öffentliche Bild der beiden Staaten. In den Hintergrund tritt dagegen, dass auf künstlerischem, wissenschaftlichem und sozialem Gebiet zum Teil langjährige Kontakte und Kooperationen existieren.

Die Stadt Osnabrück nahm das Vermächtnis des Westfälischen Friedensschlusses von 1648 zum Anlass, von Februar bis Mai 1996 mit den Israelisch-Palästinensischen Kulturtagen Künstlern beider Völker ein Forum zu bieten. Aber auch die interessierte Öffentlichkeit hatte die Möglichkeit, die jeweiligen Kulturen kennenzulernen.

In vielen künstlerischen Produktionen wurden die Sehnsucht nach Frieden, aber auch die erschreckenden Konsequenzen der jahrzehntelangen Auseinandersetzungen für die eigene Gesellschaft und für die Menschen dargestellt. Zielsetzung der Veranstaltung war, israelische, palästinensische und deutsche Künstlerinnen und Künstler unter einem Motto "Give peace a chance" zusammenzubringen. Die gemeinsame kulturelle Arbeit bot die Möglichkeit, sich kennenzulernen, Dialoge aufzubauen und stabile Beziehungen entstehen zu lassen.

Die Kulturtage wurden, koordiniert durch das Kulturamt der Stadt Osnabrück, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Münster durchgeführt. Engagierte Bürgerinnen und Bürger, kulturelle Initiativen, Kirchengemeinden und Schulen haben die Kulturtage mitgestaltet und unterstützt.

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