Das mus-e-Projekt in Osnabrück war ein Modellprojekt für Niedersachsen und wurde im Zeitraum 2001 – 2004 von der Bürgerstiftung Osnabrück in Kooperation mit der Stadt Osnabrück, der Bezirksregierung Weser-Ems und der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland getragen. Das Projekt wurde an vier Grundschulen in Stadtteilen, in denen viele Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund leben, realisiert. In Osnabrück nahmen etwa 200 Kinder, zehn Schulklassen und sechs Künstler teil. Gemäß dem Ziel des Projektes, die Entwicklung durch Musik, Tanz, Theater und Kunst positiv zu beeinflussen und gewalttätige, aggressive Tendenzen in Schulen abzubauen, wurden die Kinder in ihrem normalen Unterrichtsumfeld von professionellen Künstlern wöchentlich unterrichtet.
Das Projekt wurde durch das Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Osnabrück, Professor Dr. Siegfried Greif, bewertet und insgesamt als erfolgreich bis sehr erfolgreich eingeschätzt. Die Studie der Universität kann unter der folgenden Adresse nachgefragt werden:
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