Der Verein Gedenkstätte Augustaschacht hat in dem erhaltenen ehemaligen Lagergebäude eine Gedenkstätte angelegt, die sich mit der Geschichte der Zwangsarbeit und des Nationalsozialismus in der Region Osnabrück auseinander setzt. Jugendliche werden eng in die Arbeit der Gedenkstätte einbezogen und haben sich an den archäologischen Ausgrabungen vor Ort, an den Begegnungen mit Zeitzeugen und dem Aufbau der Gedenkstätte beteiligt.
Der Verein kooperiert mit dem Museum "Markt 12" im niederländischen Aalten und dem Münsteraner Geschichtsort "Villa ten Hompel".
Ausstellungen
Zu sehen sind die Ausstellungen " 'Ich habe oft gedacht , ich schaff es nicht ...’ Fremdarbeit von Papenburg bis Melle", "... die Spur aufgenommen: Sowjetische Kriegsgefangene am Piesberg in Osnabrück" und "Erinnerung und Verantwortung" zum Kriegsende vor 63 Jahren im Osnabrücker Land.
Als Sonderausstellung ist bis voraussichtlich September 2008 die Ausstellung "’Auch wir hatten einen Russen...' Zwangsarbeit und katholische Kirche im Bistum Osnabrück" zu sehen.
Der Eintritt ist frei.

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