Die Stadt Osnabrück arbeitet bereits seit Beginn der 90er Jahre auf einer institutionalisierten Ebene mit dem Aktionszentrum Dritte Welt zusammen, anfangs in dem von 1994 – 2001 bestehenden Büro für Kommunale Entwicklungszusammenarbeit (Büro KEZ). Hintergrund ist das Konzept Kommunale Entwicklungszusammenarbeit, das mit Wirkung zum 1. Januar 1994 vom Rat der Stadt verabschiedet wurde. Das Konzept stellt sich der Aufgabe, kommunale Politik in globale Zusammenhänge zu stellen. Ein weiterer Partner innerhalb des Büros KEZ ist das Kinderhilfswerk terre des hommes. Das aus dem Büro KEZ ab 2001 hervorgegangene Büro für Friedenskultur führt die Zusammenarbeit mit dem Aktionszentrum Dritte Welt im Bereich der Kommunalen Entwicklungszusammenarbeit fort. Die Aufgabenstellungen des Aktionszentrums Dritte Welt sind hierbei vertraglich festgelegt. Daran gekoppelt ist ein jährlicher städtischer Zuschuss zur Unterstützung der hauptamtlich geleisteten Arbeit im Aktionszentrum. Insbesondere im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden Afrika-Festivals ist das Aktionszentrum Dritte Welt neben anderen ein wichtiger Partner.
Ihre Meinung