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Führungen mit Zeitzeugen 

Zeugen der Zeit im Haus der Erinnerungen

Plakatmotiv
Tabaksäcken für den Schwarzmarkthandel
Die Villa Schlikker beherbergt als "Haus der Erinnerungen" die Geschichte der Alltagskultur des 20. Jahrhunderts und macht Wohnen und Leben sichtbar. Die Darstellungen von einzelnen Schicksalen in Wort und Bild erleichtern den Zugang zu den größeren historischen Zusammenhängen.

Für die Themenbereiche Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg und Nachkriegsjahre werden Führungen in Begleitung eines Zeitzeugen angeboten. Während der Führung berichtet der Zeitzeuge an bestimmten Stationen oder Ausstellungsstücken von seinen Erlebnissen aus dieser Zeit. Zusätzlich kann eine Diskussionsrunde die Führung abschließen. Einzelheiten und Termine sind bei der Anmeldung zu klären.

Führungen mit folgenden Themen stehen zur Verfügung:

Jugend und Schule im Nationalsozialismus

Über Schule, Hitlerjugend und Spielzeug versuchte der nationalsozialistische Staat schon früh auf die Erziehung der Kinder Einfluss zu nehmen und sie auf ihre zukünftige Rolle als Soldat oder pflichtbewusste Mutter vorzubereiten. Wurde diese Einflussnahme von den Kindern wahrgenommen?

Soldat unter dem Hakenkreuz

Im März 1935 führte Adolf Hitler wieder die allgemeine Wehrpflicht ein. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde es ernst für die wehrfähigen Männer. Der "Endsieg" ließ jedoch auf sich warten. Mit der Erklärung des "Totalen Kriegs" im Februar 1943 wurden auch 15- und 16-Jährige eingesetzt. Was bedeutet es "im Krieg" zu sein? Zeitzeugen können davon berichten.

Krieg über Osnabrück: Alltag während der Luftangriffe

Ab 1944 nahmen die Luftangriffe erheblich zu. Alarme und der damit verbundene Gang in die Luftschutzräume bestimmten den Alltag - eine Art der Belastung, die uns heute fremd ist. Zeitzeugen können uns aber noch davon berichten und uns einen Eindruck von diesen Geschehnissen vermitteln.

April 1945: Einmarsch der Alliierten in Osnabrück

Mit dem Einmarsch war der Krieg für Osnabrück bereits am 4. April vorbei. Was hatte Osnabrück von der britischen Militärregierung zu erwarten? Ein Zeitzeuge, der den Einmarsch und die Zeit des Wiederaufbaus miterlebt hat, weiß einiges darüber zu berichten.

Flucht und Vertreibung

Als Folge des Zweiten Weltkrieges mussten viele Menschen die damaligen deutschen Ostgebiete verlassen. Eine erste Welle flüchtete 1944/45 beim Vormarsch der Roten Armee. Eine zweite Welle folgte mit der Vertreibung und Deportation nach Kriegsende. Zeitzeugen erinnern sich an ihre Flucht und ihren Neubeginn in der "Fremde".

Notjahre

Nach Kriegsende sah es mit der Versorgung schlecht aus. Wichtige Versorgungslinien waren zerstört, Transportmittel und Treibstoffe waren Mangelware. Neben Nahrungsmitteln fehlte es an Kleidung, Schuhwerk und Rohstoffen verschiedenster Art. Schwarzmarkt und Kohlenklau waren nur eine Möglichkeit, um mit den Engpässen im Alltag zurechtzukommen, an die sich die Zeitzeugen noch lebhaft erinnern.

Wichtig bei der Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen sollte die Anmeldung mindestens eine Woche vor Termin erfolgen.

Ausstellungsort

Villa Schlikker
Lotter Str. 2
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 323-2207
Fax: 0541 323-2739

Kosten für die Führung


Für private Gruppen bis 25 Personen: 60 Euro plus 2 Euro Eintritt (nur für die Villa).
Für Schulgruppen bis 25 Schüler: pauschal 25 Euro. 

 

Museumspädagogischer Dienst:

Kulturhaus am Heger Tor
Marienstraße 5/6
49074 Osnabrück

Sprechzeiten:

montags bis mittwochs,
freitags: 9 bis 13 Uhr
donnerstags: 9 bis 14.30 Uhr


Ralf Langer
Telefon:  0541 323-2064
Fax:  0541 323-2707

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