1929 übergibt der Verein seine Sammlungen dem Städtischen Museum unter der Bedingung, dass die Stadt einen hauptamtlichen Museumsleiter für das 1890 errichtete Museumsgebäude einstellt. Gemeinsam mit der Osnabrücker Sektion des Dürerbundes werden verschiedene Ausstellungen zeitgenössischer Künstler und Vortragsveranstaltungen organisiert.
Während des Nationalsozialismus verliert das Museum seine Funktion als Träger des kulturellen Lebens. Nach einigen Versuchen, in Kunstausstellungen ihren Prinzipien treu zu bleiben, stellen Dürerbund und Verein ihre Ausstellungstätigkeit ein. Von diesem Moment an wird das Ausstellungswesen von der Organisation "Kraft durch Freude" vereinnahmt.
Der Museumsverein nimmt seine Arbeit 1946 wieder auf und beginnt damit, die ausgelagerten Sammlungen wieder zugänglich zu machen, durch engagierte Stiftungstätigkeit zeitgemäß zu erweitern und durch Vorträge und Studienfahrten bildend zu wirken. In den folgenden Jahren wird auch die Organisation von Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst zu einem festen Programmpunkt des Vereins, der sich 1967 in Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. umbenennt.
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