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Villa Schlikker 

Haus der Erinnerungen - Alltagskultur des 20. Jahrhunderts

Villa Schlikker
Villa Schlikker
Notküche
Notküche
Lesung der VHS-Schreibwerkstatt in der Villa Schlikker am 15. September 2005
Lesung in der Villa Schlikker
In der Villa Schlikker sind Zeugnisse der Alltagskultur des 20. Jahrhunderts zu sehen. Alltagsgegenstände, die ihrem normalen Lebenskreislauf entzogen wurden und die im Museum "Träger" von Geschichte(n) werden. Sie transportieren Erlebnisse und Schicksale von Menschen, die in Osnabrück gelebt, gelacht und gelitten haben.

Mit ihrer wechselvollen Geschichte ist die Villa selbst ein Ort, der von verschiedensten Ereignissen der Osnabrücker Geschichte zeugt. Sie erzählt vom aufstrebenden Wirtschaftsbürgertum der Jahrhundertwende, das mit repräsentativen Bauten Akzente in der Stadtarchitektur setzte; von Familienplanung, Vaterlandsliebe und Soldatenleben.  In den privaten Wohnräumen spiegelt sich der Zeitgeist der Epochen. Ob Arbeiterkultur oder religiöse Traditionen - ob Alltag im Nationalsozialismus, als sich Menschen zu Herren und Richtern über andere machten oder  Not und Elend der Kriegs- und Nachkriegszeit; die einzelnen Ausstellungsräume umfassen das große Themenspektrum des 20. Jahrhunderts. Kino-Vorführraum und Eisdiele der 50er Jahre aber auch der Tante-Emma-Laden zeugen von den neu erwachten Hoffnungen der Menschen nach 1945.

Die Villa steht in kleinem Rahmen (bis zu 30 Personen) für private Veranstaltungen zur Verfügung. Auch private Filmvorführungen aus den 50er und 60er Jahren sind möglich - das Platzangebot beschränkt sich auf Familiengröße (mit etwa 15 Personen).

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