Mit ihrer wechselvollen Geschichte ist die Villa selbst ein Ort, der von verschiedensten Ereignissen der Osnabrücker Geschichte zeugt. Sie erzählt vom aufstrebenden Wirtschaftsbürgertum der Jahrhundertwende, das mit repräsentativen Bauten Akzente in der Stadtarchitektur setzte; von Familienplanung, Vaterlandsliebe und Soldatenleben. In den privaten Wohnräumen spiegelt sich der Zeitgeist der Epochen. Ob Arbeiterkultur oder religiöse Traditionen - ob Alltag im Nationalsozialismus, als sich Menschen zu Herren und Richtern über andere machten oder Not und Elend der Kriegs- und Nachkriegszeit; die einzelnen Ausstellungsräume umfassen das große Themenspektrum des 20. Jahrhunderts. Kino-Vorführraum und Eisdiele der 50er Jahre aber auch der Tante-Emma-Laden zeugen von den neu erwachten Hoffnungen der Menschen nach 1945.
Die Villa steht in kleinem Rahmen (bis zu 30 Personen) für private Veranstaltungen zur Verfügung. Auch private Filmvorführungen aus den 50er und 60er Jahren sind möglich - das Platzangebot beschränkt sich auf Familiengröße (mit etwa 15 Personen).



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