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Akzisehaus 

Osnabrücks letztes erhaltenes Zollamt

Akzisehaus
Akzisehaus
Großbild Akzisehaus
 

Das direkt neben dem Hauptgebäude stehende Akzisehaus besticht nicht nur durch seine Architektur, sondern ist darüber hinaus das letzte erhaltene Zollgebäude in Osnabrück. Etwa 1817 im klassizistischen Stil erbaut, wurde hier Mitte des 19. Jahrhunderts noch die sogenannte Akzise erhoben, eine Steuer auf Verbrauchsgüter wie Wein, Bier, Branntwein, Mehl oder auch Korn. Diese Akzise war damals für die Stadt neben den Erträgen des Kohlebergbaus am Piesberg eine der wichtigsten Einnahmequellen.

Von 1894 bis 1972 wurde das Haus als Postamt genutzt, bevor hier dann bis vor wenigen Jahren Ausstellungen präsentiert wurden. Schwerpunkte waren dabei die Kunst des 20. Jahrhunderts und die Reihe "Osnabrücker Kunst und Künstler".

Vom 11. Mai bis 13. November 2011 zeigt das Kulturgeschichtliche Museum im Akzisehaus die Ausstellung "In die Wüste gebaut - 1000 Jahre Stiftskirche St. Johann". Die Ausstellung ist Teil einer Kooperation des Museums mit der Pfarrgemeinde St. Johann, dem Diözesanmuseum und der Universität Osnabrück. Studierende der Kunstgeschichte erarbeiteten eine museumspädagogische Ausstellung, die die Architektur des Mittelalters am Beispiel von St. Johann in den Mittelpunkt stellt.

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