Das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück hat umfangreiche Sammlungen in den Bereichen Kunsthandwerk und Design, Stadtgeschichte und Alltagskultur. Herausragende Sammlungen im Bereich der Kunst sind die Grafiksammlung von Albrecht Dürer und die Niederländische Gemäldesammlung des 16. bis 19. Jahrhunderts.
Zurzeit ist das Hauptgebäude geschlossen
Bis voraussichtlich April 2011 schließen das Felix-Nussbaum-Haus und der Museums-Altbau des Kulturgeschichtlichen Museums. Nur das "Haus der Erinnerung" (Kulturgeschichtliches Museum, Villa Schlikker), in der sich während der Umbauphase der Museumsladen befindet, bleibt auch während der Umbauphase geöffnet. Hier findet sich Interessantes aus der Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Neben der Dauerpräsentation und den Veranstaltungen zur Reihe "Topografie des Terrors" werden zusätzlich Wanderausstellungen gezeigt: bis zum 10. Oktober die Sonderausstellung "Hans Calmeyer und die Judenrettung in den Niederlanden", danach die Ausstellung "Von Kohle gezeichnet - Frauen im Bergbau", Fotografien von Dariusz Kantor.
Die Generation der Kriegskinder wurde durch die Kriegserlebnisse und -folgen oft sehr belastet. Das Kulturgeschichtliche Museum bietet Kriegskindern und Kriegsenkeln nun die Möglichkeit, sich untereinander mit dem Erlebten auseinanderzusetzen und auszutauschen. Am 14. September wird darüber gesprochen, welche Rolle der Zweite Weltkrieg bis heute im jeweiligen Familienleben spielt.
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Am Kulturgeschichtlichen Museum entsteht ein neues Forum für das "Osnabrück der 150 Nationen" und die Geschichte der Menschen, die diese kulturelle Vielfalt der Stadt ausmachen, leben und täglich gestalten. Es geht um gegenseitigen Erfahrungsaustausch, beispielsweise über die Geschichte von Osnabrücker "Gastarbeitern" oder Flüchtlingen, von Asylsuchenden oder "Russlanddeutschen".
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"1939" markiert einen Eskalationspunkt nationalsozialistischer Ideologie. Das Kulturgeschichtliche Museum nimmt "1939" auch für 2010 zum Anlass, um mit Vorträgen zur Auseinandersetzung mit der NS-Ideologie und ihrer Zeit anzuregen. Am Donnerstag, 2. September, 19.30 Uhr, spricht Dr. Thorsten Heese über "Museum und Ideologie im Nationalsozialismus".
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Bis voraussichtlich April 2011 schließen das Felix-Nussbaum-Haus und der Museums-Altbau des Kulturgeschichtlichen Museums. Nur das "Haus der Erinnerung" (Kulturgeschichtliches Museum, Villa Schlikker) bleibt auch während der Umbauphase geöffnet. Hier findet sich Interessantes aus der Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts
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Mit der Geschichte des Osnabrückers Calmeyer rückt die Ausstellung “Hans Calmeyer und die Judenrettung in den Niederlanden”, die das Kulturgeschichtliche Museum bis 10. Oktober in der Villa Schlikker zeigt, eine Persönlichkeit ins Bewusstsein, der es gelang, in der Zeit des Nationalsozialismus unter schwierigsten Umständen Zivilcourage zu beweisen.
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Im Arbeitskreis "Zeitgeschichte" treffen sich Menschen, die die Zeit des Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit miterlebt haben. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt 2010 auf den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten. Nach der Sommerpause geht es am 15. September unter dem Titel "Alltag im zerstörten Osnabrück der unmittelbaren Nachkriegszeit und Erinnerungskultur" weiter.
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"Denk ich …" ist das Motto der Werkgespräche, mit denen das Kulturgeschichtliche Museum ab November 2010 in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. auf die Suche geht nach Sehnsüchten und idealen Vorstellungen in der Kunst- und Kulturgeschichte. Am Mittwoch, 3. November, 16.30 Uhr, spricht Hanjo Volke über Porträts im Wandel.
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Bereits im sechsten Jahr veranstaltet das Kulturgeschichtliche Museum mit großem Erfolg seine "Stadtgespräche". Die Themen der Veranstaltungsreihe streifen die Geschichte der Stadt und Region in den vergangenen zwei Jahrhunderten. Nächster Termin: Mittwoch, 13. Oktober, 16.30 Uhr, Villa Schlikker, "Der rauschende Walzer wird hier langsam getanzt" - Osnabrück um 1800.
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Wegen des Umbau im Kulturgeschichtlichen Museum und Felix-Nussbaum-Haus sind zurzeit einige museumspädagogische Programme nicht durchführbar.