Von der Maueranlage ist heute noch ein Teilstück an den Domgärten vorhanden. Zwei Türme, davon einer vollständig, sind noch erhalten. Nach dem Bau des Herrenteichwalles sank offenbar der Verteidungswert der Wehranlage, und sie zerfiel im Laufe der Jahrhunderte so sehr, dass der südliche halbrunde Turm in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts seine jetzige Betonkappe erhielt.
Obwohl die Türme im 18. und 19. Jahrhundert baulich stark verändert wurden, blieb ihr Wehrcharakter erhalten. So sind zwei Schlüssellochschießscharten zu erkennen, die deutlich zeigen, dass zur Entstehungszeit der Einsatz von Kanonen nicht zum gewöhnlichen Kriegsgerät gehörte.
Die Hellingsmauer wurde 1980/81 gründlich restauriert.





